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Platz für 75 Kinder: Kindergarten in Oberpleis nimmt Gestalt an

Platz für 75 Kinder : Kindergarten in Oberpleis nimmt Gestalt an

Die Gemeinnützige GmbH „Himpelchen und Pimpelchen“ wird Trägerin der Kita am Limperichsberg. Die neue Kindergartenleitung wird in Kürze bekanntgegeben.

75 Kinder sollen ab dem kommenden Jahr den neuen Kindergarten am Limperichsberg in Thomasberg besuchen können. Die Bauarbeiten auf dem 3 400 Quadratmeter großen Areal „Am Domblick“ laufen auf Hochtouren, und jetzt ist auch die Suche nach einem Träger abgeschlossen: die gemeinnützige GmbH „Himpelchen und Pimpelchen“ mit Hauptsitz in Stuttgart bekam den Zuschlag im europaweiten Ausschreibungsverfahren.

Da kein Investor für den Bau der Einrichtung gefunden werden konnte, hatte die Stadt beschlossen, den Neubau zunächst in Eigenregie zu errichten und dann an einen Träger zu vermieten. Am Donnerstag setzten nun Bürgermeister Lutz Wagner, Hans-Peter Giesen, Geschäftsbereichsleiter Schule, Sport und Jugend, sowie Cornelia Bains-Terschawetz seitens des neuen Trägers ihre Unterschriften unter den Vertrag: coronabedingt draußen vor dem Sitzungssaal des Rathauses.

Kita-Leitung soll in Kürze bekanntgegeben werden

Für „Himpelchen und Pimpelchen“ ist es die erste Einrichtung in Königwinter. Bundesweit bietet der gemeinnützige freie Träger der Jugendhilfe an aktuell 16 Standorten rund 800 Betreuungsplätze für Kinder an. Neben der Einrichtung in Thomasberg wird im Sommer eine Kindertagesstätte in Viersen in Betrieb genommen, sodass „Himpelchen und Pimpelchen“ zweimal in Nordrhein-Westfalen vertreten sein wird. Eigentümer ist die norwegische Dibber Unternehmensgruppe, der führende skandinavische Anbieter für Betreuungs- und Bildungseinrichtungen. Zurzeit laufen Personalgespräche, so Bains-Terschawetz. In Kürze soll die künftige Kita-Leitung bekanntgegeben werden.

Voran geht es auch auf der Baustelle. Zurzeit sind dort Erdarbeiten im Gange. „Der Bauaushub ist erfolgt, jetzt wird unter anderem noch die restliche Drainage eingebracht“, berichtet Karin Torres, Architektin der Stadtverwaltung. Im Mai soll dann mit dem Rohbau des dreigeschossigen Gebäudes begonnen werden. Aufgrund der speziellen Topografie des Grundstücks an der Straße „Am Domblick“ mit einem Höhenunterschied von zwölf Metern hatten die Erdarbeiten deutlich länger gedauert. „Da im Vorfeld nur begrenzt festgestellt werden konnte, wie der Untergrund im tieferen Hang sein würde, konnte erst die Ausführung der Arbeiten Aufschluss über die mögliche Sicherung der Baugrube ergeben“, heißt es seitens der Stadt.

Die späten Frostperioden und die aktuelle Corona-Situation hatten überdies zu Verzögerungen geführt. In der Verwaltung ist man allerdings zuversichtlich, dass der Zeitrückstand im weiteren Bauverlauf aufgeholt werden kann. Geplant ist die Fertigstellung des rund vier Millionen Euro teuren Projekts für April 2022. Bislang konnte der Kostenrahmen eingehalten werden, so die Stadt.