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Kommunalwahl in Königswinter: Peter Wirtz: Ein Traumjob in einer Traumstadt

Kommunalwahl in Königswinter : Peter Wirtz: Ein Traumjob in einer Traumstadt

Peter Wirtz ist seit 20 Jahren Bürgermeister in Königswinter und will es auch bleiben. Seine Vorstellung der Zukunft: In zehn Jahren ist Königswinter eine blühende, attraktive Stadt.

Auch nach 20 Jahren im Amt ist es für ihn immer noch ein Traumjob: Peter Wirtz will Bürgermeister in Königswinter bleiben. Nicht nur, aber natürlich auch wegen des Büros im schönen Haus Bachem, mitten in der Altstadt, unmittelbar am Rhein, wie er mit einem Augenzwinkern zugibt. Obwohl dieses Amt ein echter Zeitfresser ist: Zwischen 55 und 60 Stunden, zusätzlich bei Terminen am Wochenende, an sieben Tagen jede Woche, ist er Bürgermeister.

„Ich versuche, mir den Freitagnachmittag freizuhalten“, sagt er auf die Frage nach seinem Leben außer­halb des Rathauses. Als seine Kinder noch klein waren, habe er diese Zeit für sie gebraucht, jetzt nutzt er sie für Sport und Gartenarbeit. Trotz seines vollgepackten Terminkalenders ist die Liste seiner Hobbys lang, allein damit ließen sich die Tage füllen. Auf die Frage, was er macht, wenn er nicht wiedergewählt wird, sagt der 60-Jährige dennoch sofort: „Dann suche ich mir einen anderen Job. Hobbys allein halten einen mental nicht fit.“

Fit für den Bürgermeister-Job hält Wirtz sich heute vor allem mit Sport. „Aber ich profitiere auch von meiner Erfahrung. Die Routine der letzten 20 Jahre macht die Arbeit weniger anstrengend.“

Für einen Bio-Rheinländer eher zurückhaltend erzählt er von seinen Aktivitäten im Karneval: „Wir müssen erst einmal schauen, ob das Männerballett auch nach der Wahl wieder zustandekommt.“ Die Königswinterer Frauen, die ihn jedes Jahr aufs Neue als Tänzer erleben, würden das sicher bedauern, wenn nicht. Seine Vorstellung von Königswinter in zehn Jahren ist eine rundum positive: Peter Wirtz sieht eine blühende, attraktive Stadt vor sich, viel Grün auch in den städtischen Bereichen, eine Rheinallee, die allen Wünschen gerecht wird – „vielleicht gibt es dann sogar einen Nationalpark Siebengebirge“, wenn die Bürger dies wünschen. Bis dahin Kita-und OGS-Plätze für alle Kinder zu schaffen und auch die Betreuung und Pflege der älteren Bürger so auszubauen, dass jeder einen Platz bekommt, gehört für ihn auch dazu.

In zehn Jahren wird auch das Problem gelöst sein, dass Wirtz als das dringendste empfindet, davon ist er fest überzeugt. „In zehn Jahren hat jeder Königswinterer einen Glasfaser-Anschluss.“ Corona habe die Lücken deutlich gemacht. „Homeof­fice und Homeschooling sind eben nur mit der entsprechenden Anbindung möglich.“