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Taubenbergweg in Ittenbach: Pflöcke markieren die Bauplätze für Neubaugebiet

Taubenbergweg in Ittenbach : Pflöcke markieren die Bauplätze für Neubaugebiet

Die Holzpflöcke auf dem Gelände entlang des Taubenbergwegs in Ittenbach kündigen es an: Da tut sich etwas. Tatsächlich hat der Erschließungsträger - die NW Bauland GmbH & Co. KG mit Sitz in Rheinbreitbach - mit der sogenannten Auspflockung begonnen.

Potenzielle Käufer der Baugrundstücke können nun erkennen, wo in dem Neubaugebiet die Erschließungsstraße verläuft und wo die Bauplätze tatsächlich liegen. Wie berichtet, entstehen dort 32 frei stehende Einfamilienhäuser auf zwischen 500 und 900 Quadratmetern großen Grundstücken.

Die Erschließung übernimmt ein Erschließungsträger. Die Stadt beteiligt sich nicht an den Kosten und erhebt auch keine entsprechenden Beiträge. 2010 war der Bebauungsplan "Auf dem Taubenbergweg" in Ittenbach von der Politik auf den Weg gebracht worden, ein Satzungsbeschluss gefasst und der Flächennutzungsplan geändert worden.

Vorangegangen war der Entscheidung eine jahrelange, kontroverse Diskussion in den verschiedenen städtischen Ausschüssen. Unter anderem hatte die Politik zunächst die geplante Bebauung mit 47 Häusern als zu dicht kritisiert. Heftig umstritten war in Ittenbach zudem die verkehrliche Anbindung des Neubaugebiets.

Dann hatte jedoch ein Gutachter festgestellt, dass der Taubenbergweg und der Knotenpunkt Königswinterer Straße/Kirchstraße den zusätzlichen Verkehr gut aufnehmen können. "Wenn jemand Interesse hat, dort zu bauen, dann ist jetzt die Zeit, die Hand zu heben", sagt NW Bauland Geschäftsführer Bernd Zettelmeyer.

Derzeit befinde man sich in den Endzügen der technischen Planungen. Das heißt, die Details der Erschließung - wie die Straße, deren Beleuchtung, Kanäle und Regenrückhaltebecken - werden abschließend geplant und anschließend mit der Stadt abgesprochen. "Der Käufer erwirbt dann also einen voll erschlossenen Bauplatz und trägt später nur die laufenden Kosten", so Zettelmeyer.

Sind all diese Planungen genehmigt und umgesetzt, können die privaten Bauherren mit ihren Gewerken beginnen, der Erschließungsträger rechnet mit einem Zeitpunkt frühestens im Herbst dieses Jahres. "Wir sind kein Bauträger", betont Zettelmeyer. Die Gestaltung der Einfamilienhäuser sei "nur" durch die Festlegungen, die sich aus dem Bebauungsplan ergeben, beschränkt. Es gebe auch keine Architektenbindung und der Käufer sei frei, ob und wann er baue.