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Schloss Drachenburg Siebengebirge: Ministerpräsidentenkonferenz

Ministerpräsidentenkonferenz : Laschet trifft Ministerpräsidenten auf Schloss Drachenburg

Zwei Tage lang beraten die Ministerpräsidenten der Länder auf Schloss Drachenburg im Siebengebirge. Für Armin Laschet ist es Auftakt und Abschied zugleich.

Seit wenigen Wochen ist Nordrhein-Westfalens Regierungschef Armin Laschet nun Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK). Kurz vor seinem Abschied aus der Düsseldorfer Staatskanzlei lud er nun seine Kollegen aus den anderen Bundesländern zur Konferenz ins Siebengebirge ein. Doch wegen des Beginns der Verhandlungen für eine Ampel-Koalition in Berlin musste auch Laschet seine Pläne ändern.

Nur fünf der 15 Ministerpräsidenten konnte der scheidende NRW-Regierungschef am Mittag vor dem Schloss Drachenburg begrüßen: den Grünen Winfried Kretschmann (Baden-Württemberg), seine CDU-Parteifreunde Daniel Günther (Schleswig-Holstein), Volker Bouffier (Hessen) und Mchael Kretschmer (Sachsen) sowie Bayerns Regenten Markus Söder (CSU). Dabei kam sogar ab und an die Sonne raus. Die weiteren Teilnehmer der Konferenz sollen im Verlauf des Tages nach Königswinter anreisen, hieß es am Mittag.

Eigentlich war geplant, dass Laschet bei seiner ersten und letzten MPK als Gastgeber sich mit seinen Kollegen zum Fototermin an Drachenburg oder Drachenfels aufstellen. Das Foto aber wird es nun nicht geben, zum einen wegen des Sturms, zum anderen, weil die Reihen dabei doch arg lückenhaft wären. Das übliche repräsentative „Klassenfoto“ soll nun am Freitag, dem letzten Konferenztag, auf dem Petersberg geschossen werden - dann voraussichtlich nicht mehr mit Sturmfrisuren.

Die MPK will sich vor allem mit der Corona-Pandemie beschäftigen, unter anderem aber auch mit den Themen Hochwasser und Glücksspiel.