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Glosse: So gesehen: Schwarm in der Linse

Glosse : So gesehen: Schwarm in der Linse

Honig aus der Region ist eine Köstlichkeit. Doch ein Bienenschwarm im eigenen Garten oder, wie von unserem Fotografen am Petersberg mit der Kamera "eingefangen", direkt an einem Wanderweg?

Da ist Expertenrat gefragt. Und das nicht selten im Sinne der Bienenvölker selbst. Denn handelt es sich möglicherweise um einen Schwarm, der fern seines Stocks unterwegs ist, bedeutet das den sicheren Tod für die Nützlinge.

Beratung und Hilfe bietet unter anderem der Imkerverein Siebengebirge an. Demnach haben sich Schwarmbienen in der Regel den Honigmagen vor der Reise gefüllt und sind zunächst harmlos.

Doch Obacht: Anders verhält es sich, wenn die Bienen nach etwa drei Tagen hungrig und damit naturgemäß auch aggressiver sind, weiß Gerti Reicheneder-Müller, Vorsitzende des Imkervereins Siebengebirge.

Wer sichergehen will, alles richtig zu machen, kann sich an den Verein wenden. Informationen dazu gibt es auch im Internet unter www.siebengebirgsimker.de.