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Tolles Progamm in Königwinter: So war der Erlebnistag im Siebengebirgsmuseum

Tolles Progamm in Königwinter : So war der Erlebnistag im Siebengebirgsmuseum

14 Erlebnismuseen an Rhein und Ruhr machten den letzten Tag der Herbstferien zu einem Erlebnistag für die ganze Familie. Auch im Siebengebirgsmuseum gab es ein vielfältiges Progamm.

Zum Ferienausklang ein Museum zu entdecken, das kann ganz schön spannend sein. Das dachten sich auch die Akteure der 14 Erlebnismuseen an Rhein und Ruhr und machten den letzten Tag der Herbstferien zu einem Erlebnistag für die ganze Familie. Quer durch Nordrhein-Westfalen boten die dem Erlebnisverbund angeschlossenen Museen tolle Sonderaktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Auch das Siebengebirgsmuseum in Königswinter gehört dem Verbund der Erlebnismuseen an. "Die Museumspädagogen haben sich auch bei uns - insbesondere für die Kinder - ein buntes Programm ausgedacht", erklärte Museumsleiterin Sigrid Lange.

Und damit konnten die jungen Museumsbesucher auf Entdeckertour gehen. Beliebt war unter anderem die Stadtrallye durch die Altstadt. Gestartet wurde im Museumsgarten an der Kellerstraße. Dort mussten die Rallyeteilnehmer unter anderem herausfinden, woher die beiden steinernen Löwen stammen, die den Museumsgarten bewachen. Oder sie sollten erklären, welche Berufe auf dem Brunnen auf dem Marktplatz dargestellt sind. Und wer arbeitet im Haus Bachem? Oder über welchem Haus steht der Spruch "Unaufhaltsam rinnt die Zeit in das Meer der Ewigkeit?". Diese und andere Fragen hielten die jungen Entdecker teils ganz schön auf Trab.

Im Museum selbst gab es verschiedene Quiz-Angebote, die je nach Altersstufe in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden angeboten wurden. So galt es herauszufinden, ob der besonders häufig fotografierte Holzesel vor der Fotowand tatsächlich ein Einhorn trägt oder nicht, oder auch, was der Glocke hinter dem Floßmodell dem Ratebild nach denn nun so wichtiges fehlt.

Wer lieber basteln statt raten wollte, hatte ebenfalls die Qual der Wahl. Kreativaktionen wie eigene Postkarten erstellen, Karten stempeln, kleine Papieresel basteln, Windlichter gestalten oder kleine Theater als Pop-up-Karten herstellen wurden angeboten.

Auch Märchenhaftes gab es zu erleben. Eine Museumsmitarbeiterin hatte Märchenanfänge heraus gesucht, die sie den Kindern vorlas. Die Kinder sollten dann erraten, um welche Märchen es sich handelte. Alle hätten etwas mit Steinen zu tun, so lautete die Vorgabe. Es sollen sich hinter den Märchenanfängen auch "Hänsel und Gretel" und "Der Wolf und die sieben Geißlein" verborgen haben, ließ Lange durchblicken. Zu gewinnen gab es Malbücher und Malkreiden. Und eine junge Museumsbesucherin hatte sich passend sogar extra als Prinzessin verkleidet. "Aber wir haben hier häufiger kleine Prinzessinnen zu Besuch", so Lange augenzwinkernd.