CDA Königswinter "Soziales Gewissen der CDU"

NIEDERDOLLENDORF · Die Mitglieder der CDA Königswinter trafen sich zur Jahreshauptversammlung. Rainer Stark wurde dabei im Amt bestätigt.

 Der CDA-Vorstand (von links): Waltraud Dahs, Manfred Huber, Doris Leven, Andreas Schmidt, Rainer Stark und Rüdiger Ratzke.

Der CDA-Vorstand (von links): Waltraud Dahs, Manfred Huber, Doris Leven, Andreas Schmidt, Rainer Stark und Rüdiger Ratzke.

Foto: Frank Homann

"In den vergangenen beiden Jahren haben wir sehr viel Zeit und Kraft in den Bundestags- und Kommunalwahlkampf investiert. Jetzt wollen wir uns wieder verstärkt der inhaltlichen Arbeit widmen." Doris Leven, seit mehr als 20 Jahren Vorsitzende der CDA Rhein-Sieg und als Ittenbacherin aus dem Königswinterer Ortsverein der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft stammend, dankte auf der Jahreshauptversammlung der CDA Königswinter herzlich für die Aktivitäten. "Ich freue mich, dass wir hier noch kontinuierlich einen Vorstand hatten."

Rainer Stark (68) aus Oelinghoven ließ sich erneut in die Pflicht nehmen. Nach einer mehrjährigen Unterbrechung durch einen Auslandsaufenthalt führt er die CDA bereits wieder seit 2004 und wurde nun erneut für weitere zwei Jahre einstimmig gewählt. Der pensionierte Beamte war zuletzt als Wirtschafts- und Finanzreferent in Brüssel tätig. Zu seiner Stellvertreterin wurde Waltraud Dahs wiedergewählt. Kassierer bleibt Rüdiger Ratzke.

Die CDA Königswinter hat

27 Mitglieder. Sie beteiligte sich an der Erarbeitung des kommunalpolitischen Wahlprogramms. Rainer Stark: "Mit Franz Gasper, Rüdiger Ratzke und Sokrates Theodoridis sind wir mit drei Mitgliedern im Stadtrat vertreten. Und Franz Gasper ist auch Mitglied des Kreistags." Mit der Jungen Union hat die CDA sich in diesem Jahr an der Aktion "Saubere Stadt" beteiligt. Die Aktion zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Königswinter wurde wegen der guten Situation auf dem Lehrstellenmarkt beendet.

Doris Leven regte an, das Thema stärker auf die Situation der Hauptschüler zu konzentrieren. Die CDA versteht sich als "soziales Gewissen der CDU". Doris Leven sagte: "Die Mütterrente ist ein Thema der CDA. Und den Mindestlohn fordert die CDA Rhein-Sieg bereits seit Jahren. Jetzt müssen wir darum kämpfen, dass er auch kontrolliert wird. Dies lehnt das Bundesfinanzministerium bisher ab, so dass er von den Unternehmen untergraben werden könnte."

Und: "Die CDU muss sich für die Zukunft aufstellen. Frau Merkel wird nicht ewig Bundeskanzlerin sein. Wir brauchen neue Spannung, um Probleme bewältigen zu können." Gerade erst fand die Veranstaltung von "Königswinterer Runde" und Kreis-CDA statt zum Thema: "Welche Funktion kann die CDA in einer großen Koalition einnehmen?" Leven: "Die CDU diskutiert einen Kurswechsel in der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Die Sozialpolitik soll in den Hintergrund rücken. Dieser Kurswechsel soll auf dem CDU-Bundesparteitag am 9. und 10. Dezember in Köln beschlossen werden." oro

Die CDA Königswinter hat als erste der Ortsverbände im Rhein-Sieg-Kreis einen eigenen Internetauftritt: www.cda-rhein-sieg.de

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