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Sitzung des Sozialausschusses in Köngswinter: Viele Fragen zum Thema Flüchtlinge

Sitzung des Sozialausschusses in Köngswinter : Viele Fragen zum Thema Flüchtlinge

Die Politik lässt sich im Sozialausschuss von der Verwaltung berichten. Stadt veröffentlicht ab Mai monatlichen Newsletter zum Thema.

„Gibt es einen regelmäßig tagenden Kreis aller in der Flüchtlingshilfe in Königswinter tätigen Organisationen und Gruppen?“, „Wenn ja, unter welcher Leitung und wie oft tagt er und wie viele/welche der Organisationen/Gruppen/Personen nehmen regelmäßig daran teil? Sind die Ergebnisse einer solchen Arbeitsgruppe öffentlich? Wird das Erfahrungswissen festgehalten und zugänglich gemacht?“ und „In welchem Stundenumfang ist die neue Flüchtlingskoordinatorin der Stadt tätig und welches sind ihre Zuständigkeiten? Gab es eine Ausschreibung für die Stelle? Wenn nein, warum nicht?“

Dies sind nur drei von insgesamt 14 Fragen, die die Koalition an die Verwaltung im Ausschuss für Soziales, Generationen und Integration hatte. Begründung für die vielen Fragen: Die Willkommenskultur zeichne Königswinter aus. Damit das Engagement und die Hilfsbereitschaft der vielen ehrenamtlich Engagierten die bestmögliche Wirkung entfalte, sei eine gute Koordination und Abstimmung unter den verschiedenen Gruppen herausragend wichtig. Und auch die Königswinterer Wählerinitiative (Köwis) hatte drei Anfragen eingereicht.

So beschäftigte sich der Ausschuss am Dienstagabend vorwiegend mit dem Thema Flüchtlinge, lag den Ausschussmitgliedern darüber hinaus ja auch noch ein umfänglicher Sachstandsbericht der Verwaltung zu dieser Thematik vor. Fast 30 Minuten lang beantwortete Sozialdezernentin Heike Jüngling die zahlreichen Fragen, versprach Tabellen zur Niederschrift hinzuzufügen und verwies auch auf Sachstandsberichte aus vergangenen Sitzungen, wo Themen zum Teil bereits vorgestellt worden waren.

Jüngling hob zudem die geplante erweiterte Internsetseite der Stadt zum Thema Flüchtlinge hervor, die Ende des Monats online gehen soll. Zudem nutzte die neue Koordinatorin der Stadt, Sabine Bembenek (der GA berichtete mehrmals), die Gelegenheit, sich kurz dem Ausschuss vorzustellen. Einen ersten Blick konnten die Ausschussmitglieder zudem vorab auf den neuen „Newsletter Flüchtlingshilfe“ werfen, den die Stadt Königswinter ab sofort auf ihrer Homepage monatlich für alle interessierten Bürger zum Download anbietet.

Neben aktuellen Informationen zu Zahlen, Einrichtungen und Terminen finden sich dort Berichte zur Ehrenamtsarbeit sowie Aktionen und Projekte von und mit Flüchtlingen aus der Region. Es gibt zudem die Möglichkeit, den Newsletter zu abonnieren und diesen monatlich an die eigene E-Mail-Adresse geschickt zu bekommen.

Die Anmeldung zum Newsletter erfolgt direkt über die Homepage (www.koenigswinter.de/de/fluechtlinge_newsletter.html) oder per E-Mail an fluechtlinge@koenigswinter.de unter Angabe des Namens und des Betreffs „Newsletter“.