Sankt Sebastianus Schützen Walter Faßbender erhielt beim Patronatsfest den hohen Bruderschaftsorden

KÖNIGSWINTER · Es war ein besonderer Augenblick nicht nur für den zu Ehrenden, sondern auch für die, die die hohe Auszeichnung überreichen durften: Walter Faßbender, erster Brudermeister der Königswinterer Sankt Sebastianus Männer-Schützen-Bruderschaft, erhielt am Samstagabend beim großen Patronatsfest in der Aula des CJD den hohen Bruderschaftsorden des Bundes der historischen Schützenbruderschaften.

 Stilvoll: Walter und Ute Faßbender, Kerstin und Peter Wirtz, Werner und Anneliese Bott, Hilde und Arnold Mäckel.

Stilvoll: Walter und Ute Faßbender, Kerstin und Peter Wirtz, Werner und Anneliese Bott, Hilde und Arnold Mäckel.

Foto: Frank Homann

Der stellvertretende Diözesan-Bezirksbrudermeister Klaus Zinke übergab den silbernen Steckorden nicht alleine: Einen Teil der Laudatio hielt der amtierende Schützenkönig Bürgermeister Peter Wirtz, selbst langjähriger Wegbegleiter und enger Freund Faßbenders.

Verliehen wird der Bruderschaftsorden an diejenigen, die sich über lange Zeit in besonderem Maße um die Bruderschaft verdient gemacht haben - eine würdige Auszeichnung für Faßbender, der seit seinem 16. Lebensjahr bei den Sankt Sebastianern aktiv ist, zunächst bei den Junggesellen, später dann wechselte er in die Männer-Bruderschaft.

Dort wirkte er zunächst als Offizier im Vorstand mit, bis er als Nachfolger von Fred Merten zum neuen Brudermeister bestimmt wurde. Ein Amt, für das er aufgrund seiner besonderen sozialen Kompetenzen und seiner Fähigkeit zu integrieren wie gemacht ist. Wegbegleiter wie Ulrich Berres beschreiben ihn als "Mann des Ausgleichs" und somit idealen Steuermann, "der es versteht, das Boot sicher auch durch die gefährlichsten Untiefen zu manövrieren".

Eine weitere hohe Auszeichnung wurde im festlichen Ballambiente an den zweiten Fähnrich Matthias Grütgen verliehen: Brudermeister Zinke heftete ihm das silberne Verdienstkreuz ans Revers. Den Orden erhielt Grütgen nicht nur für seine bereits legendären Schwenkkünste, sondern vor allem für seine langjährige Tätigkeit im Vorstand der Bruderschaft. Jubeln konnte an diesem Abend auch Michaela Doris von den Königswinterer Junggesellen.

Sie gewann den Hauptpreis der reichhaltig bestückten Tombola: ein nagelneues Fahrrad. Als Glücksfee fungierte Altstadtprinzessin Larissa I., die begleitet von den Powerhexen der GKKG den Schützen ihre Aufwartung machte. Rund 250 Festgäste - darunter zahlreiche Delegationen befreundeter Orts- und Schützenvereine - ließen sich am Samstag in der Aula des CJD nicht nur ein erlesenes Menü schmecken, sondern nutzten auch die Gelegenheit zur Live-Musik der Helikopters zu tanzen. Weitere Höhepunkt des Festes: die große Gratulationscour und das traditionelle Fähndelschwenken zu Ehren des amtierenden Königspaares Peter und Kerstin Wirtz.

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