Gewinnspiel des General-Anzeigers Welcher Baum gehört zu welcher Persönlichkeit?

Bonn/Region · Wir haben Persönlichkeiten aus der Region besucht und uns ihren Christbaum zeigen lassen. Lässt die Dekoration auf ihren Besitzer schließen – und was sagt sie über diesen aus? Raten Sie mit!

 Zu welcher Persönlichkeit gehört dieser Baum?

Zu welcher Persönlichkeit gehört dieser Baum?

Der Weihnachtsbaum ist eine, man muss es so schlicht sagen, sagenhafte Erfolggeschichte. Eine, die sich im 19. Jahrhundert von Deutschland aus weltweit ausgebreitet hat. Ihr Anfang liegt allerdings weiter im Dunkeln. Legenden gibt es viele, mit Engel und Knecht Ruprecht. Die Forschung ist da rationaler unterwegs. Sie geht davon aus, dass sich der Weihnachtsbaum aus dem Paradiesbaum entwickelte, einem Baum – bei weitem kein Nadelbaum –, der in mittelalterlichen Paradiesspielen am 24. Dezember aufgestellt und mit Äpfeln und Backwaren geschmückt wurde.

Mittlerweile darf am Baum hängen, was gefällt. Und weil daher jeder Weihnachtsbaum so individuell wie sein Besitzer ist, hat der General-Anzeiger sechs Persönlichkeiten gebeten, uns ihren Baum zu zeigen. Die Leser können rätseln, welcher Baum zu wem gehört.

Allen gemein ist den heutigen Weihnachtsbäumen die Beleuchtung. Dieser Brauch geht auf das 17. Jahrhundert zurück; zu dieser Zeit wurden erstmals Kerzen an ihm befestigt, auch wenn sich das mangels Halterung oft als schwieriges Unterfangen erwies. Das änderte sich 1867 – damals wurde der erste Kerzenhalter für Christbäume patentiert, 1879 kamen in den USA die ersten Klemmhalter auf den Markt.

Vor dem 19. Jahrhundert war Christbaumschmuck eine individuellere Angelegenheit. Damals wurde der Schmuck in den Familien selbst hergestellt. Es wurden Papierketten gebastelt oder Ornamente aus Kartonpapier ausgeschnitten. Erst im 19. Jahrhundert wurden Bilderbögen und Bastelsätze massenweise industriell angefertigt und verkauft.

Weihnachtsbäume der Persönlichkeiten
8 Bilder

Weihnachtsbäume der Persönlichkeiten

8 Bilder

Wichtiges Utensil ist heute die Christbaumkugel. Auch um sie ranken sich verschiedene Legenden. Angeblich konnte sich ein armer Lauschaer Glasbläser keine Äpfel für seinen Baum leisten und hängte daher rote Glaskugeln auf. 1848, so steht es jedenfalls in einem alten Auftragsbuch eines Glasbläsers aus Thüringen, wurden die Weihnachtskugeln bereits für Kunden hergestellt. Danach trat die Weihnachtskugel ihren Siegeszug an, 1880 wurden die ersten Kugeln in die USA exportiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden immer mehr Fabriken in aller Welt, die Kugeln wurden zum industriell gefertigten Massenprodukt. Eine gewisse Zeit lang schien es gar, als hätten Glaskugeln ausgedient, denn Plastik erwies sich als deutlich widerstandsfähiger.

Doch greifen heute wieder mehr Weihnachtsbaumbesitzer auf Glas zurück, wenn auch nicht mehr zwingend nur in Form von Kugeln. Da gibt es Autos, Tiere und Naschwerk – alles fein geblasen und liebevoll bemalt. Durchsichtig mit Inhalt oder schlicht – was man sich letztlich an den Baum hängt, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.