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Königswinter appelliert an Bürger: Wohnraum für Hochwasseropfer wird dringend benötigt

Königswinter appelliert an Bürger : Wohnraum für Hochwasseropfer wird dringend benötigt

Die Stadt Königswinter appelliert an Bürger, Betroffene aufzunehmen. Indes stellt die Stadt Bad Honnef 100 Schlafplätze zur Verfügung, hier werden auch Sachspenden gesammelt.

Durch die Unwetter-Katastrophe wurden zahlreiche Menschen in den linksrheinischen Kommunen obdachlos. Sie sind derzeit in Notunterkünften untergebracht oder warten auf eine Unterbringungsmöglichkeit. Die Stadt Königswinter ruft daher alle Bürger auf, den Betroffenen kurzfristig für die Übergangszeit kostenlosen Wohnraum zur Verfügung zu stellen: Das kann ein Zimmer in einer WG, ein ungenutztes Gästezimmer, eine Etagen- oder Kellerwohnung oder ein leerstehendes Ferienhaus sein, teilte die Stadtverwaltung mit. Bürgermeister Lutz Wagner hofft auf zahlreiche Angebote: „Bitte helfen Sie den Menschen, die durch diese schweren Unwetter alles verloren haben.“ Die Wohnangebote können per E-Mail an buergermeister@koenigswinter.de gesendet werden. Es sollte die Art der Wohnmöglichkeit angegeben werden und für wie viele Personen sie geeignet ist. Zudem wäre eine Angabe darüber hilfreich, ob auch Haustiere untergebracht werden können.

Holger Heuser, Erster Beigeordneter der Stadt Bad Honnef, teilte im Namen der Stadt mit: „Wir haben am Freitagvormittag Zimmer und Wohnungen für insgesamt 100 Personen an den Rhein-Sieg-Kreis gemeldet, der die Vermittlung von Unterkünften übernommen hat.“ Die Stadt halte für Notfälle entsprechende Schlafstellen vor. Die Auswahl reiche vom Ein-Bett-Zimmer bis zur Wohnung, in der auch größere Familien untergebracht werden können. Die Unterkünfte seien möbliert und  bezugsbereit.

Zudem sammelt „Hauptsache Familie – Bündnis für Bad Honnef“  in der Karlstraße 82 Sachspenden. Kleiderspenden seien bereits ausreichend vorhanden. Hygieneartikel, Tierzubehör sowie Nahrung, die auch ohne Kochen  verzehrt werden kann, werden weiterhin entgegengenommen und vom Bündnis zu Sammelstellen des Deutschen Roten Kreuzes transportiert.