Bahnhof barrierefrei ausgebaut Fertigstellung des Linzer Haltepunktes musste zwei Jahre warten

Linz · 10,8 Millionen Euro sind in den lang geplanten und noch länger ersehnten Umbau des Bahnhofs in Linz am Rhein geflossen. Die aufgeschobene Einweihung der 2022 fertiggestellten neuen Anlagen offenbart zudem, dass der Teufel manchmal im Detail steckt.

Zur Fuß zur offiziellen Eröffnung des nunmehr barrierefreien Bahnhofs in Linz schreiten (von links) Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel, Landrat Achim Hallerbach, Detlef Nonnen (4. von rechts), Erster Beigeordneter Verbandsgemeinde Linz, Stefan Schwinn von DB InfraGO, Ministerin Katrin Eder und Stadtbürgermeister Hans Georg Faust.

Zur Fuß zur offiziellen Eröffnung des nunmehr barrierefreien Bahnhofs in Linz schreiten (von links) Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel, Landrat Achim Hallerbach, Detlef Nonnen (4. von rechts), Erster Beigeordneter Verbandsgemeinde Linz, Stefan Schwinn von DB InfraGO, Ministerin Katrin Eder und Stadtbürgermeister Hans Georg Faust.

Foto: Frank Homann

Nicht selten ist der bloße Wunsch der Vater des Gedankens: Schon im Dezember 2022 hatte die Deutsche Bahn (DB) mit Stolz in jedem Detail der Formulierungen auf ihrer Internetseite kundgetan, dass der Linzer Bahnhof komplett modernisiert sei. Die Bahnsteige sind erneuert, die Personenunterführung – per se immer Angsträume par excellence – auf den neuesten Stand gebracht und ein nachhaltiges Beleuchtungs- und Wegeleitsystem für Nichtsehende und Sehbehinderte installiert worden. Die Investitionen, an denen sich auch die Stadt Linz beteiligen musste, belaufen sich auf 10,8 Millionen Euro. Dass jetzt erst, gut eineinhalb Jahre später der Fahrplan der Bahn auch eingehalten wird, hat seine Gründe. Kuriose Lieferengpässe betreffen vor allem die neuen Aufzüge: Für sie gibt es lange schlicht keinen Strom.