Programm "Violinissimo" Geiger Florian Meierott gastierte in der Oberen Burg

RHEINBREITBACH · Vor sieben Jahren hat er schon einmal ein Konzert in der Oberen Burg gegeben, nun gastierte Violinist Florian Meierott dort zum Abschluss des Jahresprogramms des Förderkreises Obere Burg erneut unter dem Titel "Violinissimo" .

Meierott, der am Flügel einfühlsam von Jutta Müller-Vornehm begleitet wurde, griff für diesen Auftritt nicht zu seiner Stainer-Violine, sondern zu einer neu erworbenen Guarneri, wie der Förderkreis-Vorsitzende Dietmar Ackermann verriet.

Der Künstler spielte das Violinenkonzert g-Moll opus 26 des Kölners Max Bruch. "Das war mit seiner ausdrucksstarken Melodik so eingängig, dass Geiger in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts nur noch dieses Konzert von Bruch spielen wollten", berichtete Meierott. Zugunsten seiner übrigen Werke habe der Komponist daraufhin sogar gesetzlich verfügt, dass sein erstes Violinenkonzert nicht mehr gespielt werden dürfe.

Der Geiger aus Würzburg hatte Felix Mendelssohn-Bartholdys Violinenkonzert e-Moll opus 64 im Programm sowie Melodien von Beethoven, Händel, Massenet und Saint-Saëns, bevor er seinen begeisternden Auftritt mit Variationen über "Stille Nacht, heilige Nacht" ausklingen ließ.

Vorsitzender Ackermann hatte eingangs zu dem Konzert auch Vorstandsmitglieder des Heimatvereins begrüßt. Seit gut zehn Jahren laden die beiden Vereine zu einem gemeinsamen Jahresabschlussfest ein.