Bauprojekt in Ockenfels dauert drei Jahre Wie ein Lego-Freak mit einer halben Million Steinen das Stadion des 1. FC Köln nachbaut

Ockenfels · 500.000 Legosteine, 3500 Figürchen, Pyrotechnik, Sound-Effekte und Unterschriften von Fußballprofis wie Wolfgang Overath und Pierre Littbarski, der Geißbock selbst als Sonderanfertigung: Bei seinem Stadion-Nachbau lässt der große 1. FC Köln-Fan Stefan Kurenbach aus Ockenfels keine Superlative aus. Der GA beim Stadionbesuch.

 Aus 500.000 Legosteinen hat Stefan Kurenbach alias „Kuri“ das Rheinenergie-Stadion des 1. FC Köln nachgebaut.

Aus 500.000 Legosteinen hat Stefan Kurenbach alias „Kuri“ das Rheinenergie-Stadion des 1. FC Köln nachgebaut.

Foto: dvw

„Alles begann mit einer Wette“, erinnert sich Stefan Kurenbach (43) aus Ockenfels an den Ursprung der Idee, das Rheinenergie-Stadion des 1. FC Köln aus Legosteinen nachzubauen. „Wir waren 2021 auf Handball-Mannschaftstour und sprachen über unsere Jugendsünden“, sagt er im Gespräch mit dem General-Anzeiger. Da habe er von seinem dritten Platz bei der Deutschen Lego-Meisterschaft 1992 erzählt. Bei seinen Kumpeln war längst seine Leidenschaft für den 1. FC Köln bekannt. „Dann bau’ doch das Rheinenergie-Stadion nach“, forderte sein Freund Christian Solle ihn heraus. Gesagt – getan. Allerdings, nicht ganz. „Erst einmal habe ich mit meinen Kindern darüber geredet, ob sie mir helfen würden“, berichtet Kurenbach. „Und natürlich muss auch meine Frau dahinterstehen. Wenn sie nicht mitziehen würde, liefe hier gar nichts“, so der Lego-Fan.