Stiftung will Hybridbelag ersetzen Entscheidung über neuen Kunstrasen in Unkel steht bevor

Unkel · Der Hybridrasenplatz in Unkel ist verschlissen und für den Schul- und Vereinssport gesperrt. Eine Bürgerinitiative stellt derzeit eine Stiftung auf die Beine, die dort einen Kunstrasenplatz bauen will. Am Mittwoch ist ein Treffen mit den Fraktionschefs im Stadtrat anberaumt.

 Große Löcher, geradezu Krater, machen den vor fünf Jahren eröffneten Hybridrasenplatz im Unkeler Süden für den Vereins- und den Schulsport unbenutzbar. Seit über einem Jahr ist der Platz gesperrt.

Große Löcher, geradezu Krater, machen den vor fünf Jahren eröffneten Hybridrasenplatz im Unkeler Süden für den Vereins- und den Schulsport unbenutzbar. Seit über einem Jahr ist der Platz gesperrt.

Foto: Frank Homann

Wenn wichtige Partien im Profifußball anstehen, ist es für Kameraleute stets ein Fest, wichtige Protagonisten des Spiels – wie etwa den Trainer – beim ängstlichen Blick auf die Uhr zu zeigen. Einen Kampf mit der Zeit befürchten auch die Initiatoren der „Stiftung für Jugend, Sport und Integration in Unkel“. Sie wollen einen Kunstrasenplatz bauen, der den völlig maroden, seit über einem Jahr gesperrten Hybridrasenplatz in Unkel-Süd ersetzen soll. Aber: Um die Stiftung gründen zu können, fehlt es noch immer an einer Vereinbarung mit der Stadt Unkel (der GA berichtete). Hoffnung macht der Initiative jetzt ein interfraktionelles Treffen der Ratsparteien mit der Initiative am Mittwoch.