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"Fairtrade-Town": Unkel fördert den fairen Handel

"Fairtrade-Town" : Unkel fördert den fairen Handel

Die Stadt Unkel darf sich auch in den nächsten vier Jahren "Fairtrade-Town" nennen. Bei der Überprüfung der fünf Kriterien, die Voraussetzung für den Titel sind, hat Unkel bestanden.

Dies bestätigte Fairtrade Deutschland, der Verein zur Förderung des Fairen Handels, dem Stadtbürgermeister Gerhard Hausen sowie der lokalen Steuerungsgruppe, die die Fairtrade-Aktivitäten vor Ort koordiniert.

Städtische Einrichtungen, Gastronomie und Gewerbe, Vereine und Kirchengemeinden bieten immer mehr fair gehandelte Waren an. Die Steuerungsgruppe, bestehend aus Vertretern der Zukunftswerkstatt, Verwaltung, Geschäftswelt, Schulen und Kirchengemeinden aus Unkel, setzt sich dafür ein, dass es neben Fairtrade-Produkten auch informative Veranstaltungen zum Thema fairer Handel gibt.

"Wir sind sehr froh, dass unsere Bemühungen im Bereich Fairtrade in Unkel Früchte tragen und der Titel erneuert werden konnte. Das ermuntert, den Gedanken des regionalen, fairen und ökologischen Konsums weiter zu verbreiten", so die Steuerungsgruppe. Weltweit gibt es zurzeit rund 1200 "Fairtrade-Towns", in Deutschland sind es 218. Die Stadt Unkel trägt den Titel seit 2011 und darf als eine der "Vorreiterinnen" angesehen werden.