Koordinationsstelle im Kreis Neuwied Debatte über den Wolf bekommt neue Nahrung

Kreis Neuwied · Das Land Rheinland-Pfalz setzt auf noch engmaschigere Beobachtung und Beratung beim Wolf. Und erntet prompt Kritik. Wie die wilden Tiere beobachtet werden sollen.

Über den Umgang mit Wölfen, die sich auch in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen wieder ansiedeln, wird seit Jahren diskutiert. Das Bild entstand in einem Gehege in Sachsen-Anhalt.

Über den Umgang mit Wölfen, die sich auch in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen wieder ansiedeln, wird seit Jahren diskutiert. Das Bild entstand in einem Gehege in Sachsen-Anhalt.

Foto: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert

Ein neues Kapitel im Umgang mit dem umstrittenen Thema Wolf schlägt jetzt das Landes-Umweltministerium Rheinland-Pfalz auf: Der Westerwald bekommt eine eigene Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Wolfsmanagement. Wie Ressortchefin Katrin Eder (Grüne) mitteilt, richtet das Bundesland dazu eine Außenstelle des Koordinationszentrums Luchs und Wolf, kurz Kluwo, ein. Der Sitz der Außenstelle werde beim Forstamt Dierdorf sein, so die Mitteilung weiter.