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Stichwahlen am Sonntag: Diese Kandidaten treten im Rhein-Sieg-Kreis gegeneinander an

Stichwahlen am Sonntag : Diese Kandidaten treten im Rhein-Sieg-Kreis gegeneinander an

Bei den Stichwahlen am 27. September werden in acht Städten und Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises die Bürgermeisterkandidaten erneut antreten. Die Briefwahlunterlagen müssen bis spätestens 16 Uhr im Rathausbriefkasten sein.

Im Kreis treten die Bürgermeisterkandidaten in acht Städten und Gemeinden am Sonntag zur Stichwahl an. In den vergangenen Tagen war ihre Hauptaufgabe, noch einmal die Wähler zu mobilisieren. Sie gingen mit dem Appell in die Öffentlichkeit: Gehen Sie wählen und entscheiden Sie mit. Nur in Hennef und Wachtberg treten die Amtsinhaber an. In den sechs anderen Kommunen wird es auf jeden Fall einen personellen Wechsel geben.

Die Stichwahlen: In Bornheim treten Einzelbewerber Christoph Becker und CDU-Frau Petra Heller gegeneinander an im Wettkampf um den Einzug ins Chefzimmer des Rathauses. Obwohl Heller die Unterstützung von CDU, FDP und UWG/Forum hatte, kam sie im ersten Wahlgang vor 14 Tagen nur auf 41,21 Prozent der Wählerstimmen. Becker kratzte dagegen mit 49,4 Prozent an der 50er Marke.

Auch in Rheinbach hatte der CDU-Kandidat Oliver Wolf mit 39,80 Prozent weniger Stimmen als der parteilose Kandidat Ludger Banken. Letzterer wird von SPD, UWG, Grünen und FDP unterstützt. Anders sieht es in Wachtberg aus, wo der CDU-Mann Jörg Schmidt mit 45,39 Prozent eine Mehrheit erhielt. Die Amtsinhaberin Renate Offergeld (SPD) kam nur auf 30,24 Prozent. Spannend dürfte nun sein, wer von beiden am Sonntag die Stimmen des Grünenlagers für sich verbuchen kann.

Ein ähnliches Bild ergibt sich in der größten Stadt des Kreises. In Troisdorf ringen CDU-Mann Alexander Biber (42,24 Prozent) und SPD-Kandidat Frank Goossens (30,35 Prozent) um den Einzug ins Rathaus. Im benachbarten Siegburg stehen Ursula Thiel (CDU) und Stefan Rosemann (SPD) im Wettbewerb. Thiel lag im ersten Wahlgang mit 42,2 zu 35,19 Prozent vorne. In Hennef hatte es Amtsinhaber Klaus Pipke (CDU) nicht vermocht, die Wahl direkt für sich zu entscheiden. Er erhielt 45,68 Prozent der Stimmen, während Herausforderer Mario Dahm (SPD) 37,19 Prozent holte.

Ganz eng war das Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Lohmar. Tim Salgert (CDU) lag mit 41,98 Prozent der Stimmen knapp vor der Grünen-Kandidatin Claudia Wieja mit 39,71 Prozent. Auch hier ist spannend, wie viele Stimmen sie von SPD und UWG mobilisieren können. In Eitorf ist der CDU-Kandidat im ersten Wahlgang ausgeschieden. Die Stichwahl findet statt zwischen Einzelbewerber Rainer Viehoff und SPD-Frau Sara Zorlu. Viehoff lag mit 38,13 Prozent vor Zorlu, die auf 32,89 Prozent kam.

Die postalische Verteilung der Briefwahlunterlagen in den Stichwahlkommunen ist ohne größere Komplikationen gelungen. Wer seine Unterlagen nicht rechtzeitig zur Post gebracht hat, kann sie noch bis spätestens 16 Uhr am Sonntag in den Briefkasten des jeweiligen Rathauses einwerfen. Es ist auch möglich, die Unterlagen im Wahlbüro vor Ort abzugeben. Nähere Informationen und Formulare gibt es auf den Internetseiten der Rathäuser.