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Hennef: Makiman-Restaurant von Marco Grewe eröffnet im Mai

Neueröffnung in der Krise : Makiman-Restaurant eröffnet in Hennef

Von Japanisch über Indisch bis hin zu Europäisch: Im Mai will Marco Grewe das Erfolgskonzept seiner Bonner „Makiman“-Filialen auch in Hennef fortsetzen.

Es ist ein mutiger Schritt, mitten in der Corona-Krise ein Restaurant zu eröffnen. Doch Marco Grewe ist entspannt. „Mit unserem Qualitätsprodukten kommen wir gut durch diese Zeit“, sagt er. Am 1. Mai möchte der Geschäftsmann am Hennefer Marktplatz seinen nunmehr vierten „Makiman“ eröffnen. Die drei Filialen in Bonn liefen dank Stammkunden und eines Take-Away-Angebots gut, verrät er. Von seinen insgesamt 30 Mitarbeitern ist kein einziger in Kurzarbeit, wie der Geschäftsführer betont. Das Konzept mit frischen und selbst gemachten Zutaten, einer kalten Sushi-Küche und warmen Gerichten aus Asien, Indien und Europa käme bei allen Altersklassen gut an.

In Bonn gibt es „Makiman“ schon seit 15 Jahren. Ursprünglich von einer Koreanerin gegründet, übernahm Marco Grewe die Filialen vor anderthalb Jahren. Über Bekannte sei er darauf aufmerksam geworden, berichtet der 53-Jährige, der lange Jahre in führenden kaufmännischen Positionen tätig war. „Wir machen die Sachen mit Lust“, sagt der Königswinterer, dem Wertschätzung und Balance wichtig sind. So bindet er seine aus 20 Ländern stammenden Mitarbeiter sogar in seine Planungen neuer Filialen mit ein. In Hennef etwa hat Betriebsleiter Fumiya Arahata, der bereits seit sechs Jahren zum Team gehört, die Innenausstattung mit gestaltet. Jeweils 50 Plätze stehen in dem von einem Mix aus Holz, Beton und Moos geprägten Lokal innen sowie draußen zur Verfügung.

Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung

Nach Hennef gekommen ist Grewe durch Zufall. Der Investor der seit drei Jahren leer stehenden Immobilie habe gefragt, ob er nicht eine Filiale in dem ehemaligen Schallplattenladen einrichten wolle. Unterstützung erhielt der Geschäftsmann von der Hennefer Wirtschaftsförderung und der Werbegemeinschaft. Wichtig ist ihm neben zufriedenen und freundlichen Mitarbeitern auch Nachhaltigkeit. Darum werden die Take-Away-Speisen in Cateringschalen aus Palmenblättern sowie Pappkartons aus der Region ausgeliefert. Zudem beteiligt sich Makiman an dem Pfandsystem Vytal aus Köln, bei dem das Essen in wieder verwendbaren Plastikboxen geliefert wird.

Jeweils bis zu zwei Köche in der kalten und in der warmen Küche bereiten die Speisen dienstags bis sonntags zwischen 12 und 15 Uhr sowie 17 bis 22 Uhr in Hennef zu. Bestellt werden kann telefonisch oder online im Makiman-Shop. Zum Angebot gehören neben klassischen Sushi-Kreationen kalte und warme Reis- und Nudelgerichte, Bibimbap, Bentos und Bowls sowie eine Dessert-Auswahl. Selbst gemachte Limonaden, Eistees, Cocktails und ein eigener Wein komplettieren das Angebot.