Langer Stau bei Hennef A3 nach Lkw-Unfall am Abend wieder frei

Update | Hennef · Nach einer Kollision von vier Lkw konnte die A3 bei Hennef am Abend wieder frei gegeben werden. Die umfangreichen Arbeiten am Unfallort führten am Freitag zu kilometerlangen Staus.

Vier Lkw sind am Freitagmorgen auf der A3 verunglückt.

Vier Lkw sind am Freitagmorgen auf der A3 verunglückt.

Foto: Ralf Klodt

Die Sperrrungen auf der A3 bei Hennef sind aufgehoben. Bis zum frühen Abend war die Autobahn in Richtung Köln gesperrt. Die Aufräumarbeiten an der Unfallstelle in der Höhe des Ortsteils Dambroich nach der Kollision von vier Lkw dauerten über sechs Stundne am Freitagnachmittag an. Grund war vor allem die große Menge an ausgelaufenen Betriebsstoffen. Bis zur Freigabe der Fahrbahnen war es über Stunden zu einem kilometerlangen Rückstau gekommen.

Bereits am frühen Freitagmittag wurde die A3 aufgrund des Unfalls zwischen Hennef-Dambroich und Sankt Augustin-Birlinghoven zunächst vollständig gesperrt. Die massiven Unfallschäden durch die beteiligten vier Sattelschlepper führten dann zu der lang andauernden Voll- und anschließenden Teilsperrung der A3 in Richtung Köln.

Schwerer Lkw-Unfall auf der A3
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Schwerer Lkw-Unfall auf der A3 Richtung Köln

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Langer Rückstau wegen der anfänglichen Vollsperrung auf der A3

Nach rund einer Stunde konnte eine der drei Spuren für den allgemeinen Verkehr wieder freigegeben werden, die Verkehrsbehinderungen sind aber massiv. Nach GA-Informationen wurde die Feuerwehr aufgrund von auslaufenden Diesels bei einem Lkw nachalarmiert. Einer der betroffenen Sattelzüge, beladen mit Gütern für einen Supermarkt, ist am Heck vollständig auseinandergerissen. Die Waren sind großflächig über die gesamte Fahrbahn verteilt und müssen geborgen werden. Ein weiterer Lkw fuhr nach rechts in die Leitplanke. Auch dieses Fahrzeug wurde erheblich beschädigt, der Fahrer wurde leicht verletzt. Alle weiteren Unfallteilnehmer überstanden den Vorfall ohne körperliche Schäden.

Die Autobahnpolizei hat bereits am Nachmittag die Ermittlungen zu dem Unfallgeschehen aufgenommen. Die Untere Wasserbehörde war ebenfalls vor Ort. Es wurde geprüft, ob angrenzendes Erdreich und ein Regenrückhaltebecken von ausgelaufenem Diesel betroffen sind. Die Ergebnisse stehen noch aus.

Der kilometerlange Rückstau löst sich am Abend jedoch nur langsam auf.

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