Regenfälle am Montag und Dienstag Starkregen sorgt für Sperrungen in der Region

Update | Region · Aufgrund der starken Regenfälle am Montag und Dienstagmorgen kam es zu Verkehrseinschränkungen in der Region. Mehrere Straßen mussten gesperrt werden. Besonders betroffen sind Hennef und Königswinter.

 Die L268 musste am Dienstagmorgen vollständig gesperrt werden.

Die L268 musste am Dienstagmorgen vollständig gesperrt werden.

Foto: Ralf Klodt

Der anhaltende Starkregen ab Montagabend hat für einige Feuerwehreinsätze in der Region gesorgt. Besonders die Regionen Königswinter und Hennef waren betroffen. Aufgrund von Straßensperrungen entstanden lange Staus, im Siebengebirge kam es zu einem Verkehrschaos.

L268 zwischen Heisterbacherrott und Oberdollendorf musste über mehrere Stunden gesperrt werden

Auf der L268 zwischen Heisterbacherrott und Oberdollendorf ist am frühen Dienstagmorgen nach Angaben der Feuerwehr mehrmals Schlamm mit großen Wassermassen auf die Fahrbahn gerutscht. Den Einsatzkräften ist es gelungen, die Kanaleinläufe zu öffnen, um den Abfluss des Wassers zu beschleunigen. Aufgrund der wiederholten Vorfälle wurde in Absprache mit anderen Ämtern die gesamte Straße gesperrt. Es entstanden lange Staus auf den alternativen Verbindungen. Auch die Schulbusse in Richtung Königswinter fuhren vermehrt nicht. Am Dienstagmittag wurde die Landstraße wieder freigegeben.

L331 kurzfristig ebenfalls voll gesperrt

Gegen 5.20 Uhr musste die Feuerwehr auch die Berg-Tal-Verbindung L331 ab Könisgwinter-Ittenbach in Richtung Altstadt komplett sperren. Ein Baum war auf die Fahrbahn gerutscht. Nach Angaben der Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass mehrere weitere Bäume in Schräglage Richtung Straße hingen. Die Bäume wurden auf die Straße gefällt und dann beseitigt. Nach rund 45 Minuten konnte die L331 wieder freigegeben werden.

Marienstraße in Oberdollendorf gesperrt

Der Starkregen hat auch dafür gesorgt, dass am Dienstagmorgen die Marienstraße in Oberdollendorf vollständig gesperrt werden musste. Die Feuerwehr öffnete einen Gullydeckel, um das Wasser besser ablaufen zu lassen.

Die starken Regenfälle am Montag haben auf der L352 zwischen Hennef-Heisterschoß und Neunkirchen für eine Überflutung und eine Sperrung der Straße gesorgt. Die Feuerwehr Neunkirchen war seit etwa 18 Uhr an der Stadtgrenze im Einsatz und errichtete eine Barriere aus Sandsäcken, um die Strecke vor dem nachlaufenden Wasser vom Feld zu schützen. Die Polizei sicherte vor Ort ab. Zudem lieferte die Freiwillige Feuerwehr Lohmar zusätzliche Sandsäcke an. Wann die Strecke wieder freigegeben werde, stehe noch nicht fest.

Das Tiefdruckgebiet „Gulla“ sorgt am Anfang der Woche in Bonn und der Region für die starken Niederschläge. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor Starkregen ab Montagnachmittag in Bonn und der Region, der bis Dienstagmorgen anhalten könne. Zusätzlich warnte die Nina Warn-App im Rhein-Sieg-Kreis und im Landkreis Ahrweiler vor Hochwasser.

(ga)