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Sicherungsarbeiten an der L333: Schreitbagger bohrt 150 Löcher in Hang bei Greuelsiefen

Sicherungsarbeiten an der L333 : Schreitbagger bohrt 150 Löcher in Hang bei Greuelsiefen

Nach dem Hangrutsch im Dezember 2019 schreiten die Sicherungsarbeiten in Greuelsiefen an der L 333 voran. In den nächsten 14 Tagen bohrt ein Bagger in den 90 Meter langen Hang vier bis fünf Meter tiefe Löcher, in denen die Sicherungsanker für Fangnetze verankert werden.

Langsam frisst sich der Bohraufsatz des Schreitbaggers, den Alexander Koch von der Firma Feldhaus Bergbau bedient, in den Boden. Polier Uwe Schäfer steht im Hang neben dem Bohrer und weist Koch ein. Insgesamt 150 Löcher dieser Art muss Koch innerhalb der nächsten 14 Tage in den 90 Meter langen Hang oberhalb der L 333 in Greuelsiefen bohren. „In den vier bis fünf Meter tiefen Löchern werden dann die Sicherungsanker für die Fangnetze befestigt“, sagt Schäfer, der dort mit seinen Kollegen seit Ende Juni beschäftigt ist.

Nach einem Hangrutsch im Dezember 2019 waren diese Arbeiten notwendig geworden. Als erste Maßnahme hatte der Landesbetrieb Straßen NRW damals auf 90 Metern Länge einen Erdwall aufschütten lassen und die Straße nach kurzzeitiger Vollsperrung während der vergangenen sechs Monate nur halbseitig für den Verkehr freigegeben. „Nun nutzen wir die verkehrsärmeren Sommerferien, um die notwendigen Arbeiten auszuführen“, so Sebastian Bauer, Sprecher der Regionalniederlassung Rhein-Berg von Straßen NRW. Voraussichtlich bis zum 11. August ist die L 333 (Dondorfer Straße) in Greuelsiefen zwischen den Einmündungen Seestraße und Auenweg voll gesperrt. Örtliche Umleitungen sind mit ausgewiesen. Bis zum Ende der Sommerferien sollen die Arbeiten laut Bauer beendet sein.