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Verkaufsoffene Sonntage: Veranstaltungen in Hennef müssen einzeln geprüft werden

Verkaufsoffene Sonntage : Veranstaltungen in Hennef müssen einzeln geprüft werden

Die Stadt muss jeden der vier verkaufsoffenen Sonntage mit Verdi absprechen. Die neue Verordnung sichert auch den Sonntag während des Weihnachtsmarktes.

Die vier verkaufsoffenen Sonntage in Hennef müssen in Zukunft einzeln geprüft werden, und der Anlass muss im Vordergrund stehen. Das war die Nachricht des Beigeordneten Michael Walter, der während der Sitzung des Wirtschaftsausschusses über die aktuelle Diskussion zu den verkaufsoffenen Sonntagen informierte.

Kurz vor dem Hennefer Stadtfest hatte die Gewerkschaft Verdi gegen den gleichzeitig geplanten verkaufsoffenen Sonntag geklagt, da ihr die bisher von der Stadt festgelegte räumliche Begrenzung zu groß erschien. Die Stadt reagierte umgehend und schlug eine neue Verordnung vor, die einen deutlich kleineren Verkaufsbereich in der Hennefer Innenstadt vorsieht. Verdi erklärte sich einverstanden und zog die Klage zurück. Da es in Hennef insgesamt vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr gibt, machte sich der Beigeordnete Michael Walter auf den Weg nach Köln, um mit den Verantwortlichen von Verdi Gespräche zu führen. „Das Treffen war sehr gut“, sagte Walter dem Wirtschaftsausschuss. „Verdi war absolut gesprächsbereit.“

Mit der neuen Verordnung sei auch der verkaufsoffene Sonntag während des Hennefer Weihnachtsmarktes gesichert. Die vorherige pauschale Festsetzung der Verkaufsgebiete für die verkaufsoffenen Sonntage in Hennef ist laut Walter vom Gesetzgeber nicht gedeckt gewesen. Mit der neuen Verordnung und den Einzelprüfungen hofft die Stadt nun, dass die insgesamt vier verkaufsoffenen Sonntage während des Stadtfestes, am Europa-Wochenende sowie zum Frühlings- und Weihnachtsmarkt stattfinden können.