Verfahren in Bonn Plötzliche Attacke mit einen Cuttermesser im Linienbus

Ruppichteroth/Bonn · Nach einem Messerangriff in einem Linienbus stand ein 49-Jähriger vor Gericht. In Bonn startete das Verfahren gegen den Angeklagten aus Ruppichteroth mit Verzögerung. Die Polizei musste ihn erst holen, bis er im Prozess schließlich sein Verhalten erklärte.

 Der Fall wird am Bonner Landgericht verhandelt.

Der Fall wird am Bonner Landgericht verhandelt.

Foto: dpa/Oliver Berg

Zunächst hieß es warten: Vor der 11. Großen Strafkammer am Bonner Landgericht sollte am Montagmorgen um 9 Uhr das Verfahren gegen einen 49-jährigen Mann aus Ruppichteroth beginnen, der vor zwei Jahren versucht haben soll, einen Bekannten mit einem Cuttermesser zu verletzen. Alle Beteiligten inklusive mehrerer Zeugen, unter denen auch das mutmaßliche Opfer war, hatten sich auch pünktlich im Gerichtssaal eingefunden. Einzig der Angeklagte war nicht erschienen. Die Abwesenheit sei aber nicht „völlig überraschend“ gekommen, wie die Vorsitzende Richterin Isabel Köhne trocken feststellte und so wurde der Angeklagte knapp zwei Stunden später von zwei Polizeibeamten in den Gerichtssaal geleitet.