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Feuer in Lohmar: Brandstiftung vermutet - Brand in Wohnhaus

Verdächtiger festgenommen : Feuer in Wohnhaus in Lohmar wurde wohl vorsätzlich gelegt

Der Dachstuhl eines Hauses in Lohmar hat am Montagabend gebrannt. Die Kriminalpolizei geht derzeit davon aus, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde.

Am Montagabend gegen 22.15 Uhr ist die Feuerwehr in Lohmar alarmiert worden. Ein Einfamilienhaus im Ortsteil Neuhonrath war in Brand geraten. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, konnte im Zuge der weiteren Ermittlungen ein 21-jähriger Tatverdächtiger, der einen Wohnsitz in Berlin hat, am Dienstag in der Nähe des Tatortes vorläufig festgenommen werden.

Ohne bisher polizeilich in Erscheinung getreten zu sein, gab der Mann an, am Carport des Hauses Feuer gelegt zu haben. Einen Übergriff der Flammen auf das angrenzende Haus konnte er nach eigenen Angaben nicht mehr verhindern.

Nun muss sich der geständige 21-Jährige vor Gericht wegen des Vorwurfs der Brandstiftung verantworten. Das Wohnhaus im Maarweg ist immer noch nicht bewohnbar. Experten schätzen den Sachschaden auf rund 200.000 Euro.

Für die Löscharbeiten am Haus öffnete die Feuerwehr mit Hilfe einer Drehleiter das Dach. Nach rund zweieinhalb Stunden meldete Einsatzleiter Sven Ziaja Feuer in Gewalt. Die weiteren Löscharbeiten im Dachbereich zogen sich aber noch einen längeren Zeitraum hin. Niemand wurde verletzt, da sich die Bewohner zum Zeitpunkt des Brandes nicht zuhause befanden.

(ga)