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Klein gegen Groß: Zwölfjährige Lea aus Eitorf spielt gegen Peter Maffay

Heute Abend bei „Klein gegen Groß“ : Zwölfjährige Lea aus Eitorf spielt in Fernsehshow gegen Peter Maffay

Die zwölfjährige Lea aus Eitorf tritt in der ARD-Spielshow „Klein gegen Groß“ gegen Peter Maffay an. Im Fokus: Hits der 1970er-Jahre.

„Klein gegen Groß – auf los geht’s los!“ Das sind die Worte, mit denen jedes Duell der Familien-Spielshow mit Kai Pflaume im Ersten beginnt. Und das sind auch die Worte, die Lea aus Eitorf bei der Aufzeichnung für die Spielshow an diesem Samstag, 16. Oktober, in Berlin hörte. Zum Jubiläum der Sendung, die es seit zehn Jahren gibt, tritt die Zwölfjährige gegen Peter Maffay an.

Ihn versucht sie zu schlagen mit der mutigen Aussage: „Ich erkenne alle Hits der 1970er-Jahre, selbst wenn die Texte und Melodien verschiedener Titel miteinander vermischt sind, und das besser als Peter Maffay.“ Denn egal, ob Pop, Metall oder Rock, Lea kennt sich in der Musikszene bestens aus.

Als Baby bei den Chorproben der Eltern

„Das wurde ihr quasi in die Wiege gelegt“, sagt ihr Vater. Guido Rösgen und seine Ehefrau, Sandra Krist-Rösgen, nahmen das Mädchen schon als Baby mit zu ihren Chorproben. Die beiden singen seit vielen Jahren im Eitorfer Chor Young Hope. Kein Wunder, dass auch Lea inzwischen bei den Young Hope Kids singt.

Aber nicht nur das. „Lea singt in der Schüler-Band High Voltage und bei den Metal Kindern“, erzählt der Vater. Darüber hinaus nimmt sie Gitarrenunterricht bei einem ehemaligen Band-Mitglied von Birth Control, dem Eitorfer Jürgen Goldschmidt. „Da lernt sie viele 70er- und 80er-Jahre-Stücke“, so Rösgen. Ihr großes Interesse für die Musik lebt sie zudem auf TikTok und Instagram aus, und mit den Metal Kindern ist sie auch bei Youtube vertreten. Darüber hinaus tanzt sie bei den Junioren der Eitorfer Turmgarde.

Auftritt von Stefanie Heinzmann

Bei so viel Musikalität wird es der Sänger und Komponist schwer haben gegen die Zwölfjährige, die sich auf der Bühne am wohlsten fühlt. Eine besondere Schwierigkeit gibt es bei dem Wettbewerb, denn Stefanie Heinzmann & The Ruffcats präsentieren die bekanntesten 1970er-Jahre-Songs in einem völlig neuen Gewand: Text und Melodie verschiedener Songs werden vermischt.

Lea hatte sich schon vorher mit bei der WDR-Kinder-Hitparade mit ihrer Band Metal Kinder einen Namen gemacht, als sie den ersten Platz belegte. Wenn sie nicht gerade singt und tanzt, besucht sie die siebte Klasse der Gesamtschule in Windeck. Zudem ist die quirlige Schülerin in der Messdienerschaft der katholischen Kirche aktiv und trifft sich gerne mit Freunden.

Aufzeichnung in Berlin

Ihre Extrovertiertheit kam ihr bei der Aufzeichnung der Sendung zugute. Dafür flog die dreiköpfige Familie zwei Wochen zuvor nach Berlin. „Als ich an dem Tag aufwachte, dachte ich, das wäre ein Traum“, erzählt Lea, die zugibt, dass sie „schon sehr aufgeregt“ war. „Es war eine coole Erfahrung“, berichtet sie von ihren Erlebnissen während der drei Tage im Fernsehstudio.

Die waren recht anstrengend und boten nicht viel Platz für anderes, wie ihr Vater berichtet. Das ging damit los, dass vor jeder Sendung ein Intro aufgenommen wird, das die Leistungen der Kinder widerspiegeln soll. Und natürlich gab es zwischendurch auch viel Wartezeit. In der waren die Eltern damit beschäftigt, „das Kind wieder runterzubringen“, so der Vater. Ob Lea aus ihrem Musiktalent etwas Berufliches machen will, lässt sie offen. „Ich mache es aus Spaß“, sagt sie. Aber einen weiteren Fernsehauftritt kann sie sich durchaus vorstellen.