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Werksverkauf bei Weco: hunderte Kunden warteten Stunden auf Böllerkauf

Werksverkauf bei Weco : Hunderte Menschen stehen für Feuerwerkskauf in Eitorf an

Bereits am Freitagmorgen um 6 Uhr standen Kunden vor den Toren der Firma Weco, um an dem Samstagmorgen gestarteten Werksverkauf von Feuerwerksprodukten teilzunehmen. Bis zu 1000 Menschen harrten mehrere Stunden aus, um als erste an den Verkaufsboxen zu sein.

Zum Teil mehrere 100 Kilometer sind einige der Kunden gefahren, die sich zum Start des Werksverkaufs von Feuerwerkskörper vor den Toren der Firma Weco eingefunden hatten. Aus ganz Nordrhein-Westfalen, sogar aus Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt) kamen die Böllerfans, um sich für Silvester mit ihren Lieblingsfeuerwerk des Eitorfer Marktführer einzudecken.

Zu den erwarteten und bereits erfolgten Verkäufen wollte die Weco-Geschäftsleitung keine Angaben machen. So viel aber doch: Es seien wieder einige 1000 Überraschungspakete zwischen 30 und 50 Euro dabei. Darunter seien auch Feuerwerkspakete, die einen doppelten bis zweieinhalbfachen Wert des Verkaufspreises haben, so Vertreter von Weco. Trotz des etwas geringeren Ansturms gegenüber dem Vorjahr (hier wurden auch schon einmal 2500 Wartende gezählt) verkehrten die Gabelstapler pausenlos zwischen den Lagerhallen und der Ausgabetheke.

Kunden nahmen wieder lange Wartezeiten in Kauf

Ab 6 Uhr am Samstagmorgen lief der Werksverkauf. Und die bis zu 1000 Kunden, die sich bereits am Freitag vor dem Werkstor eingefunden hatten, warteten mehrere Stunden, um die ersten zu sein, die sich an den Verkaufsboxen der Firma mit Feuerwerkskörpern eindecken konnten. Selbst durch die kühlen Temperaturen in der Nacht zu Samstag ließen sich die Leute nicht abhalten.

Über die Nacht hatten einige Wartende sogar Lagerfeuer angezündet, um sich aufzuwärmen. Versorgt wurden die anstehenden Kunden zudem am frühen Samstagmorgen von Weco-Angestellten mit wärmenden Getränken. Dennoch musste am Samstagmorgen einer der wartenden Kunden wegen Unterkühlung vom Rettungsdienst medizinisch behandelt und ins Warme gebracht werden.

Etwa 30 Mitarbeiter, plus ein Sicherheitsdienst und Mitarbeiter vom städtischen Ordnungsamt sowie Bahnmitarbeiter sorgten für einen möglichst reibungslosen Ablauf.