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Bauausschuss in Niederkassel: Einstimmig Beschluss für Erweiterung der Verwaltungsnebenstelle

Bauausschuss in Niederkassel : Einstimmig Beschluss für Erweiterung der Verwaltungsnebenstelle

Alle Mitglieder im Bauausschuss stimmten am Dienstag für den Anbau an die Verwaltungsnebenstelle an der Rathausstraße 23. Für insgesamt rund 720.000 Euro soll ein zweigeschossiger, voll unterkellerter Flachdachbau an den hinteren Teil des Gebäudes gebaut werden.

Außerdem wird das alte Haus, in dem das Sozialamt und das Jugendamt untergebracht sind, saniert. Dort soll im Zuge der Sanierung auch ein Aufzug installiert werden, beide Bauten werden zudem miteinander verbunden.

Noch vor der Sommerpause will die Stadt mit den Umbauarbeiten beginnen. Die reine Bauzeit wird ungefähr sieben Monate andauern. Elmar Martin, Planer des beauftragten Kölner Architekturbüros Wallraf und Partner, erläuterte, dass der Anbau auf einer Grundfläche von rund 100 Quadratmetern zweigeschossig bei 1000 Kubikmetern umbautem Raum entstehe.

Im Erdgeschoss werden drei neue Büros gebaut, im ersten Obergeschoss wird es vier weitere Räume geben. Im Altbau werden die Büros saniert, so dass die aktuell 30 Arbeitsplätze weniger beengt auf die Räume verteilt werden können. Zudem würden einzelne Mitarbeiterinnen aus dem Erziehungsurlaub zurückkehren und so zusätzliche Arbeitsplätze beanspruchen, erläuterte der Erste Beigeordnete Helmut Esch die Notwendigkeit der Maßnahme.

Im Altbau seien ohnehin Brandschutzmaßnahmen notwendig, die im Zuge der Sanierung ebenfalls durchgeführt würden. Während der Bauzeit seien Behinderungen für die Mitarbeiter nicht vollständig zu vermeiden.

Die Stadt plane, die Bauarbeiten mit einem Generalunternehmer durchzuführen, kündigte Esch an. Dessen Aufgabe sei es auch, die einzelnen Gewerke aufeinander abzustimmen und die Arbeitszeiten und Maßnahmen mit möglichst geringer Beeinträchtigung für die Mitarbeiter der Verwaltung zu koordinieren. Ganz ohne Staub und Lärm seien die Umbauarbeiten trotz der Staubwände, die man errichte, dennoch nicht möglich, so Esch.