Niederkasseler Liberale Harald Burger kandidiert als Bürgermeister

NIEDERKASSEL · Mit einer deutlichen Mehrheit von 18 Ja-Stimmen, drei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen wählten die Niederkasseler Liberalen ihren Fraktionsvorsitzenden Harald Burger zum Bürgermeisterkandidaten.

 Handschlag: Der Fraktionsvorsitzende Harald Burger (l.) und der Ortsverbandsvorsitzende Rudolf Wickel.

Handschlag: Der Fraktionsvorsitzende Harald Burger (l.) und der Ortsverbandsvorsitzende Rudolf Wickel.

Foto: FDP

Auch wenn es in seiner Partei Stimmen gegen ihn gab, sieht Burger darin keinen Ausdruck einer tieferen Spaltung des Ortsverbandes. "Wir sind nicht stromlinienförmig." Er stehe seit 1994 in führenden Positionen, da könne es sein, dass man dem einen oder anderen unwissentlich auf die Füße getreten habe, so Burger.

Der allseits bekannte Politiker wurde vor der Wahl gebeten, sich kurz vorzustellen. Das tat er mit einem Augenzwinkern, als er mitteilte, er sei 71 Jahre alt, verheiratet und feiere dieses Jahr seinen 50. Geburtstag - womit er die Dauer seiner FDP-Mitgliedschaft meinte. Wichtig für seine Partei sei es, die Menschen bei den Sorgen des Alltags abzuholen.

Dabei gehe es zum Beispiel um den Straßenzustand, Radwege oder ein behindertengerechtes Mondorfer Ufer. Sein Ziel für die Kommunalwahl am 25. Mai: "Was sich verteidigen lässt, wollen wir verteidigen", verweist er auf die 18,5 Prozent vor fünf Jahren. Ein zweistelliges Ergebnis soll es in jedem Fall werden.

Es ist die dritte Bürgermeister-Kandidatur für Burger, der Stephan Vehreschild (CDU) nicht allein laufen lassen möchte. Am 18. Februar wird ein weiterer Kandidat ins Rennen geschickt: Auch die SPD will einen Bürgermeisterkandidaten wählen. Im Gespräch sind Fraktionsvize Friedrich Reusch oder der Fraktionsvorsitzende Volker Heinsch.

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