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Laientheater in Niederkassel: Theaterverein zeigt Komödie in Mondorf

Laientheater in Niederkassel : Theaterverein zeigt Komödie in Mondorf

U 30-Ensemble inszeniert mit „Manche mögen's (schein)heilig“ ein Stück mit Musik, Tanz und spritzigen Dialogen. Premiere ist am Freitag, 10. Mai.

Das U 30-Ensemble des Rheidter Theatervereins bereitet sich seit zwei Monaten intensiv auf das neue Stück vor. Die Regisseure Johannes Stett und Norman Klaar haben zwei Monate an der pfiffigen Komödie, mit witzigen Dialogen sowie Musik- und Tanzeinlagen gearbeitet und mit dem elfköpfigen Team einstudiert: „Manche mögen's (schein)heilig“ lautet der ansprechende Titel.

„Es ist eine Anlehnung an 'Sister Act' und 'Manche mögen's heiß', aber in sehr eigener Fassung und mit viel Bezug zu Mondorf und Rheidt“, so Norman Klaar. Die Geschichte ist voller Irrungen und Wirrungen. Turbulenzen sind in dem Moment vorprogrammiert, als die beiden untalentierten Kleinkriminellen Joe (Daniel Gómez Sandow) und Gerald (Johannes Mies) dem Mafiapaten Gamasche (Markus „Lenny“ Linnartz) ihre Schulden nicht zurückzahlen können und deshalb gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen.

Eine letzte Warnung des Paten verheißt nichts Gutes, denn Gamasche deutet etwas von Zement an den Füßen und Versenkung in den Fluten der Laach an. Auch ein Angebot des Mafiabosses, die Schulden zu erlassen, wenn die Kleinkriminellen ihm ein rosafarbenes Alpaka besorgen können, verbessert deren Lage nicht. Auf der Flucht vor Gamasche und der Polizei wollen sie sich daher in einem Kloster verstecken und landen ausgerechnet im Frauenstift der „Heiligen der letzten Tage“. Dort bereitet sich die muntere Nonnenschar gerade auf die Teilnahme an einem Chorwettbewerb vor und ist über die Verstärkung durch die beiden unverhofften Alt-Stimmen hocherfreut.

Zum Schicksalstag der beiden Flüchtigen kommt es, als Gamasche, ebenfalls auf der Flucht vor der Polizei, das Kloster erreicht. Premiere ist am Freitag, 10. Mai, 20 Uhr. Bis dahin wird noch an Details gefeilt. Derzeit proben die Hobbydarsteller im Probenraum des Theatervereins, und erst in der kommenden Woche geht es auf die Bühne der Mondorfer Realschule. Waren die Darsteller der U 30 bei ihrer Gründung wirklich alle jünger als 30 Jahre, so haben sie zwar die Bezeichnung beibehalten, nennen sich aber nun augenzwinkernd „um die Dreißig“.

Über den Ausgang der spritzigen Komödie sei nicht mehr verraten – die Spannung soll ja erhalten bleiben.