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Caritas-Seniorenheim: Umgebauter Festsaal dient jetzt der Tagesbetreuung

Caritas-Seniorenheim : Umgebauter Festsaal dient jetzt der Tagesbetreuung

Seit zwei Wochen gibt es schon die Tagespflege im Caritas-Altenheim Haus Elisabeth in Niederkassel. Kürzlich wurden die Räume in und um den ehemaligen Festsaal im Untergeschoss des Hauses feierlich eingeweiht.

Unter den Gästen weilten neben Bürgermeister Stephan Vehreschild, Caritas-Direktor Harald Klippel und dem Vorsitzenden des Fördervereins des Hauses sowie einstigen Seniorenbeauftragten der Stadt, Willy Trost, auch die evangelische Pfarrerin Irina Solmecke-Mayer.

Ebenfalls dabei waren drei der inzwischen zehn Besucher der Tagespflege. Zwölf Plätze stehen zur Verfügung, die jedoch je nach Bedarf nicht jeden Tag genutzt werden müssen, so dass mehr als zwölf Senioren diese Betreuungsform nutzen können. Geweiht wurden die Räume von Pfarrer Thomas Schäfer, der neben dem Kreuz auch ein Kerze mitbrachte und anzündete, als Zeichen und Symbol für Jesus Christus.

Schon jetzt gebe es einen Stamm an Besuchern, der zeige, wie groß der Bedarf nach dieser Betreuungsform sei, so Klippel. Wichtig sei es, die Arbeit der barmherzigen Schwestern, die vor 108 Jahren das Altenheim an dieser Stelle ins Leben riefen, fortzuführen. Auch wenn aktuell für die Caritas die Finanzierung in Teilen noch ungewiss sei. Dennoch werde man mit nicht unbeträchtlichen Eigenmitteln die Ziele der Schwestern weiterverfolgen. Klippel verteilte Blümchen an die Senioren und einen Engel an Simone Weng, Leiterin der Tagespflege. "Denn es wird Situationen geben, in denen Sie für die Besucher so etwas wie ein Engel sein werden."

Bürgermeister Stephan Vehreschild zeigte sich erstaunt, was der Architekt aus dem einstigen Festsaal gemacht hat. "Ich hoffe, der Geist dieses Saals überträgt sich auf die Tagespflege, dass man hier zusammenkommt, um die Stunden zu genießen."

Betreut werden die Senioren montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr. Es gibt einen Abholdienst; Anmeldungen werden noch entgegengenommen. Zur Besprechung kommt die Leiterin auch gerne zu den Senioren nach Hause, um eine möglichst passgenaue Betreuung zu finden.