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Haltestelle "Markt" in Sankt Augustin: Eine Brücke der Freundschaft

Haltestelle "Markt" in Sankt Augustin : Eine Brücke der Freundschaft

Sie ist reich gefüllt mit Leben, die Partnerschaft Sankt Augustins mit der ungarischen Stadt Szentes. 2005 wurde die Partnerschaft besiegelt. Im kommenden Jahr feiern beide Städte den ersten runden Geburtstag ihrer Städteehe.

Bisher ist der Name der Partnerstadt noch nirgendwo im Stadtgebiet verewigt. Lediglich an Ortseingangsschildern sind Hinweise montiert. Da passt es gut, die laut Kulturamtsleiter Torsten Ehlert "so hervorragend funktionierende" Partnerschaft zum 10. Geburtstag besonders zu würdigen. Aus diesem Anlass soll die neue Brücke über die Stadtbahnlinie an der Haltestelle "Markt" nun "Szentes-Brücke" getauft werden. Das beschloss der Kultur-, Sport- und Freizeitausschuss in seiner Sitzung am Dienstagabend einstimmig.

Die Anregung zur Benennung der Brücke kam von Brigitte Schmidt, Vorsitzende der Partnerschaftsvereinigung. Schmidt zählt zu den Motoren der Partnerschaft mit der ungarischen Stadt und war mit einem Schreiben an die Stadt herangetreten. Überlegungen, die alte Brücke nach Szentes zu benennen, gab es schon seit dem Jahr 2005. Diese Brücke war allerdings wegen ihres schlechten Zustandes nicht geeignet. Die moderne, barrierefreie, mit Liftanlagen versehene neue Brücke eignet sich laut Ehlert dagegen hervorragend für die Würdigung. Zwei Brücken im Zentrum sind bereits nach den beiden anderen Partnerstädten Grantham und Mewasseret Zion benannt.

Noch wird zwar eifrig an der neuen Brücke gebaut, aber sie soll schon Ende des Jahres fertiggestellt sein. "Wir wollen dann im Mai die Brücke bei der Wirtschaftsbühne offiziell taufen", kündigte Ehlert an. Das sei ein würdiger Rahmen und schöner Anlass. Auf Nachfrage von Marika Roitzheim (CDU) sagte Ehlert, dass die Stadt noch eine oder zwei Kulturwochen zum runden Geburtstag der Städtefreundschaft gestalten will. "Mit den vorbereitenden Planungen haben wir gerade begonnen." Fest im Programm sei bereits ein Besuch der Musikschule Szentes. "Wir wissen nur noch noch nicht, mit wie vielen Teilnehmern wir rechnen können", so Ehlert. Auch Fuß- und Wasserballer wollen mit einem Team nach Augustin kommen.