Versuchter Raub in Sankt Augustin Jugendliche werden angegriffen und flüchten vor „schussartigen Geräuschen“

Sankt Augustin · Zwei bislang unbekannte Männer haben am vergangenen Freitagabend eine Gruppe Jugendlicher in Sankt Augustin angegriffen und leicht verletzt. Die Polizei bittet um Hinweise.

(Symbolbild).

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Foto: dpa/Sarah Knorr

Am Freitagabend, 23. Februar, sind drei Jugendliche im Alter von 16 bis 17 Jahren von zwei Männern in Sankt Augustin angegriffen worden. Das berichtet die Polizei Rhein-Sieg-Kreis am Montagmittag. Mutmaßlich soll es sich um einen versuchten Raub gehandelt haben.

Die drei Jugendlichen waren am besagten Abend gegen 22.45 Uhr zur Bahnhaltestelle Sankt-Augustin-Mülldorf unterwegs, als sie an der Ecke Dietrich-Bonhoeffer-Straße/Am Lindenhof von zwei bislang unbekannten Männern angegriffen wurden. Die Jugendlichen liefen nach eigenen Angaben in getrennte Richtungen davon und gaben der Polizei später an, „schussartige Geräusche“ gehört zu haben. Entsprechende Spuren oder Hinweise darauf sind bislang nicht gefunden worden, so die Polizei.

Die mutmaßlichen Räuber konnten einen 16-Jährigen aus der Gruppe einholen und drückten ihn gegen eine Wand. Er berichtete, dass sie daraufhin mehrmals auf ihn einschlugen und Geld forderten. Da der 16-Jährige keines hatte, ließen die zwei Unbekannten von ihm ab und flüchteten über die Mendener Straße in Richtung Ankerstraße davon. Laut Polizei wurden die drei Jugendlichen infolge des Angriffs leicht verletzt.

Die Jugendlichen beschreiben die Tatverdächtigen wie folgt: Einer der Männer sei 16 bis 25 Jahre alt und circa 1,80 Meter groß. Er habe einen Oberlippen- sowie Kinnbart, sei gebräunt und habe eine schlanke Statur. Zur Tatzeit habe er eine weiße Weste und eine weiße Mütze getragen. Der zweite Täter sei etwa 16 bis 20 Jahre alt und 1,70 bis 1,75 Meter groß. Auch er sei gebräunt und schlank. Zur Tatzeit habe er schwarze Handschuhe, eine „Art schwarze Skimaske“ und eine glänzende schwarze Daunenjacke getragen.

Wer Hinweise zur Tat oder den Tatverdächtigen machen kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 02241/541-3321 bei der Polizei zu melden.

(ga)
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