Die Medizin heißt Lachen So arbeiten Klinikclowns an der Kinderklinik in Sankt Augustin

Sankt Augustin · An der Asklepios Kinderklinik sind seit zehn Jahren die Klinikclowns unterwegs, um den kleinen Patienten den Aufenthalt im Krankenhaus etwas leichter zu machen. Wie sie es schaffen, auch in komplizierten Situationen ein Lachen auf die Gesichter zu zaubern, das hat der GA bei einem Ortstermin beobachtet.

 Die Klinikclowns Irrmi und Flü singen dem kleinen Patienten Maximilian ein Ständchen. Auch Mutter Louisa freut sich darüber.

Die Klinikclowns Irrmi und Flü singen dem kleinen Patienten Maximilian ein Ständchen. Auch Mutter Louisa freut sich darüber.

Foto: Sofia Grillo

In einem Patientenzimmer der Station K2 der Asklepios Kinderklinik ist eine Verfolgungsjagd im Gange. Ein kleiner Junge lässt einen Kuschel-Schmetterling durch das Zimmer flattern. Die zwei Clowns Irrmi und Flü wollen das „Flattertier”, wie sie es nennen, fangen. Doch das versteckt sich auf dem Balkon. Was sie auch tun, es lässt sich nicht herlocken. Erst als sie die Jagd aufgeben, rennt der kleine Patient mit dem Flattertier auf sie zu. Plötzlich sind die Clowns die Gejagten. „Aua, es hat mich gebissen”, ruft Flü. „Es ist wohl ein Raubschmetterling.” Ein zweiter Patient, der vierjährige Maximilian, der im gleichen Zimmer liegt, und seine Mutter lachen laut auf.

  Die Klinikclowns Flü und Irrmi sind für ihre Faxen auf den Krankenhausfluren und in den Patientenzimmern bekannt und beliebt.

Die Klinikclowns Flü und Irrmi sind für ihre Faxen auf den Krankenhausfluren und in den Patientenzimmern bekannt und beliebt.

Foto: Sofia Grillo