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Corona in Siegburg: Maskenpflicht in der kompletten Fußgängerzone

Maskenpflicht in der Fußgängerzone : Siegburg verschärft die Corona-Regeln drastisch

Angesichts einer weiterhin steigenden Zahl an Corona-Infektionen verschärft die Stadt Siegburg ab Mitternacht ihre Corona-Regeln. Ab 23 Uhr ist fortan Sperrstunde in der Kreisstadt. In der kompletten Fußgängerzone herrscht Maskenpflicht.

Die Stadt Siegburg reagiert auf die weiter steigende Zahl an Corona-Infektionen und verschärft ihre Corona-Regeln. Wie die Verwaltung am Donnerstagabend mitteilte, tritt die neue Allgemeinverfügung, die zum Infektionsschutz Einschränkungen im privaten wie öffentlichen Leben festschreibt, ab Mitternacht in Kraft. Sie sieht unter anderem eine Maskenpflicht für die gesamte Fußgängerzone vor sowie andernorts, wenn die Abstände nicht eingehalten werden können. Zudem ist in Siegburg ab 23 Uhr Sperrstunde, Alkohol darf nur noch bis 22 Uhr ausgeschenkt oder öffentlich konsumiert werden.

Siegburg: 45 Corona-Infizierte

Laut Rhein-Sieg-Kreis ist die Zahl der Infizierten in Siegburg auf 45 angestiegen. Das Kreisgesundheitsamt sieht ein größeres Ausbruchsgeschehen in der Evangeliumschristen-Gemeinde Siegburg als Auslöser. Die Siegburger Stadtverwaltung spricht von einer weiterhin dynamischen Ausbreitung. Die Kreisstadt überschreite seit Tagen deutlich den rechnerischen Inzidenzgrenzwert von 50 (Zahl der Neuinfektionen der letzten sieben Tage auf 100.000 Einwohner).

Nach den nun verschärften Corona-Regeln sind unter anderem nur noch Treffen von Fünfer-Gruppen im öffentlichen Raum erlaubt. Bei privaten Feiern im öffentlichen Raum und zu Hause ist die Teilnehmerzahl auf zehn begrenzt. Für religiöse Veranstaltungen gilt eine Maskenpflicht, lediglich Vorsingen ist noch erlaubt. Zudem verschärft die Stadt die Vorschriften für die Einhaltung der Rückverfolgbarkeit in der Gastronomie.