Verfahren wegen Gewalttat in Sankt Augustin eingestellt Ein Fleischklopfer, ein Messer und völlig widersprüchliche Aussagen

Sankt Augustin/Siegburg · Die Tatvorwürfe wegen Gewalt unter Bekannten waren gravierend. Doch was die Beteiligten zu Protokoll gaben, war aus Sicht des Gerichts nicht nachvollziehbar. Da blieb nur eine Lösung.

Das Verfahren am Amtsgericht Siegburg wurde eingestellt. Die Beweislage war zu unklar.

Das Verfahren am Amtsgericht Siegburg wurde eingestellt. Die Beweislage war zu unklar.

Foto: Ralf Klodt

Es begann mit einem Streit am Telefon, setzte sich fort mit übler Beschimpfung und endete laut Anklage in einer gefährlichen Körperverletzung. Letztendlich wurden die Verfahren gegen vier mutmaßliche Täter allerdings eingestellt. Denn was sich auf welche Weise ereignet hatte, konnte nicht eindeutig geklärt werden. Zumal Opfer und Zeugen zum Teil völlig verschiedene Aussagen machten oder Vorgänge schilderten, die so nicht geschehen sein konnten.