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Feuer in Siegburg-Kaldauen: Vier Verletzte - Feuerwehr im Großeinsatz

Feuerwehr im Großeinsatz : Drei Wohnungen nach Brand in Siegburg unbewohnbar

In einem Wohnhaus in Siegburg-Kaldauen ist am Montagmittag ein Feuer ausgebrochen. Drei Wohnungen wurden dabei beschädigt. Vier Personen atmeten Rauchgase ein und wurden ins Krankenhaus gebracht.

Großeinsatz für die Feuerwehr in Siegburg: Nach einem Brand in einem Wohnhaus im Stadtteil Kaldauen sind drei Wohnungen unbewohnbar, wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte. Das Feuer war am Montag gegen 12.20 Uhr in einer Wohnung im ersten Obergeschoss ausgebrochen. Vier Personen wurden dabei verletzt.

Die 35 Bewohner des Hauses konnten das Gebäude selbstständig verlassen. Zunächst bestand der Verdacht, dass sich in der betroffenen Wohnung noch Kinder aufhielten. Auch der verzweifelte Vater, der sich zum Zeitpunkt des Feuers nicht in der Wohnung aufhielt, versuchte, in die Wohnung zu kommen und seine Kinder zu retten. Er wurde aber von den Einsatzkräften vor Ort zurückgehalten. Denn in der Zwischenzeit hatte die Mutter ihre drei Kinder bereits in Sicherheit gebracht. Sie und ihre Kinder atmeten Rauchgase ein, mussten vom Rettungsdienst behandelt werden und wurden anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Das Feuer und der Rauch breiteten sich auch in weitere Teile des Hauses aus. Ein Statiker ist bestellt worden, um die Schäden am Gebäude zu begutachten und zu prüfen, ob die Wohnungen noch bewohnbar sind. Die Brandwohnung selbst ist nicht mehr bewohnbar.

Die Wehrleute sind unter anderem mit einer Drehleiter gegen das Feuer vorgegangen, nach rund einer Stunde war das Feuer gelöscht. Der Bereich an der Ecke Buchenweg/Akazienweg nahe der Hauptstraße ist komplett abgesperrt worden. Die Feuerwehr rückte mit 75 Wehrleuten aus, der Rettungsdienst war mit 15 Einsatzkräften vor Ort. Daneben rückten auch Polizei und Ordnungsamt aus. Über die Ursache des Feuers gibt es noch keine Informationen.

Die neben der betroffenen Familie übrigen 30 Bewohner werden von den Einsatzkräften in einem Rettungsbus betreut und verpflegt.

Weitere Berichterstattung folgt.