Geflüchtete im Rhein-Sieg-Kreis Die Plätze für junge Flüchtlinge werden knapp

Rhein-Sieg-Kreis · Im Rhein-Sieg-Kreis kommen wieder mehr unbegleitete minderjährige Flüchtlinge an, die Plätze für sie sind mittlerweile knapp. Viele Kommunen haben bereits Schwierigkeiten, die Jugendlichen unterzubringen.

 Im Kinderheim Pauline von Mallinckrodt: Sonja Boddenberg steht vor einer Tafel mit Friedenswünschen von Kindern des Heims und externen Kindern.

Im Kinderheim Pauline von Mallinckrodt: Sonja Boddenberg steht vor einer Tafel mit Friedenswünschen von Kindern des Heims und externen Kindern.

Foto: Ralf Klodt

Sie kommen alleine, ohne Eltern, in ein fremdes Land, in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft: Die Rede ist von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Und es werden wieder mehr. Wie der Rhein-Sieg-Kreis mitteilt, ist die Zahl der Jugendlichen, die ohne ihre Eltern aus Krisenregionen ins Kreisgebiet gelangen, in den vergangenen Monaten gestiegen. Es ist Aufgabe der Jugendämter, sich um die Jugendlichen zu kümmern und für ihre Unterkunft und Begleitung zu sorgen. Doch das wird offenbar zunehmend schwierig, denn die Plätze in Jugendhilfeeinrichtungen und Gastfamilien sind rar, wie mehrere Kommunen dem GA bestätigen.