Kommentar Kein Grund zu meckern

SIEGBURG · Wer jetzt noch meckert, muss sich vorwerfen lassen, sich nicht genug für seine Stadt zu interessieren. Als vor mehr als zwei Jahren bekannt wurde, dass das KSI auf den Berg und in Siegburgs Wahrzeichen einziehen würde und dass das weitreichende Veränderungen an diesem Wahrzeichen zur Folge hat, gab es nachvollziehbarerweise kritische Stimmen.

Doch dass manch kritische Stimme auch heute noch nicht verstummt ist, wie man fast täglich in sozialen Netzwerken nachlesen kann, wenn es um den Abtei-Umbau geht - das überrascht. Denn sowohl Erzbistum als auch Stadt Siegburg haben die Bürger nachweislich in alle wesentlichen Schritte der Planung mit eingezogen.

Es gab einen Architektenwettbewerb, Infoabende, und in Bürgerforen konnten die Siegburger ihre Ideen zur Umgestaltung einbringen. Wer diese Chance nicht wahrgenommen hat und sich nun wundert, was dort oben passiert, der ist, mit Verlaub, selbst Schuld.

Ja, es wird noch laut und staubig und nervig werden in den kommenden Jahren. Aber es ist weitgehend unstrittig, dass die Abtei nicht anders hätte gerettet werden können. Und das ist wahrlich kein Grund zu meckern.

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