Kreisbrandmeister geht Dirk Engstenberg wechselt ins NRW-Innenministerium

Rhein-Sieg-Kreis · Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg verlässt den Rhein-Sieg-Kreis – jedenfalls beruflich. In Zukunft wird Engstenberg sich auf Landesebene mit der Gefahrenabwehr beschäftigen.

 Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg unterstehen die Feuerwehren des Rhein-Sieg-Kreises.

Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg unterstehen die Feuerwehren des Rhein-Sieg-Kreises.

Foto: Meike Böschemeyer/MEIKE BOESCHEMEYER

Dirk Engstenberg, seit 2014 Kreisbrandmeister im Rhein-Sieg-Kreis, verlässt den Kreis. In Zukunft wird er sich im Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen mit Gefahrenabwehr beschäftigen, bestätigte die Pressestelle des Rhein-Sieg-Kreises am Mittwochnachmittag.

Seit 2014 ist Engstenberg der oberste Feuerwehrmann des Rhein-Sieg-Kreises. Ihm unterstehen 109 Feuerwehreinheiten mit rund 3610 aktiven ehrenamtlichen, 1551 jugendlichen und rund 120 hauptamtlichen Wehrleuten in Troisdorf und Siegburg. Dazu kommen noch 163 Werksfeuerwehrleute der Unternehmen Evonik in Niederkassel und Siegwerk in Siegburg.

Zudem ist er Koordinator der amtsinternen Aufgaben des Amtes für Bevölkerungsschutz und für den Krisenstab während der Corona-Pandemie ebenso verantwortlich wie während der Hochwasser-Katastrophe im vergangenen Sommer.

Als Engstenbergs Nachfolger wird in Feuerwehrkreisen sein derzeitiger Stellvertreter Stefan Gandelau gehandelt. Das allerdings wollte der Kreis nicht bestätigen. Um einen Nachfolger zu bestimmen, sei ein formelles Anhörungsverfahren nötig, hieß es dazu aus der Pressestelle. Zunächst mache der Landrat einen Vorschlag, dem müssten die Wehrleiter und der Bezirksbrandmeister zustimmen. Bis dahin könne der Kreis keinen Nachfolger nennen.

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