Nachhaltige Zukunft Beim Barcamp in Siegburg sind auch Unternehmer gefragt

Bonn/Rhein-Sieg-Kreis · Zum zweiten Mal startet am kommenden Freitag das Barcamp Nachhaltige Zukunft, in diesem Jahr im Kreishaus in Siegburg. Vertreter der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises erläutern, warum sie diese Vernetzung unterstützen.

Bild vom Barcamp Nachhaltige Zukunft 2022: die Planung der Sessions.

Bild vom Barcamp Nachhaltige Zukunft 2022: die Planung der Sessions.

Foto: Sascha Foerster/Johannes Mirus

Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzen hier die Themen, tauschen sich aus, vernetzen sich für zukünftige Projekte. Bereits zum zweiten Mal treffen sich Unternehmer, Menschen aus Organisationen und jeder, der am Thema interessiert ist, zum „Barcamp Nachhaltige Zukunft“ am Freitag, 25. August, von 9 bis 16.30 Uhr. Der Ort ist in diesem Jahr das Kreishaus in Siegburg – Ziel ist aber die Vernetzung über kommunale Grenzen hinweg. Unterstützt wird es deshalb von den Wirtschaftsförderungen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises, ebenso von der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg (IHK).

Als „Unkonferenz“ bezeichnet der Veranstalter, Johannes Mirus, Geschäftsführer der Social-Media-Agentur Bonn.digital das Barcamp. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Region setzen das Programm selbst fest und gestalten den Tag aktiv mit. Dadurch stehe der Wissens- und Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe im Fokus, insbesondere im Bereich Nachhaltigkeit.

Dieser Aufgabe eine Bühne zu geben, nennt Regina Rosenstock, Wirtschaftsfördererin des Kreises, als Grund für die Unterstützung des Rhein-Sieg-Kreises. Zu ihren Intentionen gehört außerdem der Schulterschluss der Stadt Bonn mit dem Kreis in Sachen Nachhaltigkeit. Wichtig ist ihr ebenso wie Stefan Sauerborn, Leiter des Service Centers Wirtschaft in Bonn, dass sich Unternehmerinnen und Unternehmer an diesem Erfahrungsaustausch beteiligen.

Mehr Anmeldungen als 2022

Das scheint zu gelingen: Trafen sich im vergangenen Jahr noch vor allem Akteure der Zivilgesellschaft zum Barcamp Nachhaltige Zukunft, so geben die Anmeldungen für den kommenden Freitag Hinweise darauf, dass in diesem Jahr mehr Unternehmerinnen und Unternehmer zum Thema mitreden wollen, zeigt sich Johannes Mirus optimistisch.

Auch die Zahl der bisherigen Anmeldungen ist im Vergleich zum vergangenen Jahr gestiegen: 80 Anmeldungen gibt es bislang, 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer seien möglich, so Mirus. 100 Teilnehmer nennt Rosenstock als ihr persönliches Ziel. Anmeldungen sind noch bis zum Tag selbst möglich. Und auch am Veranstaltungstag können die Gäste noch selbst Themen setzen und sogenannte Sessions vorschlagen und mitgestalten.

Wie wichtig der Austausch und die Vernetzung gerade auf regionaler Ebene seien, betont Michael Pieck von der IHK. „Die Transformation findet dezentral auf regionaler Ebene statt“, sagt er. Die Region Bonn/Rhein-Sieg habe dafür gute Voraussetzungen, meint er. Es gebe hier einen guten Branchenmix. Das Barcamp Nachhaltige Zukunft findet zum zweiten Mal statt. Im vergangenen Jahr waren das Eutopia Coworking und die Müllverwertungsanlage die Gastgeber. Insgesamt waren 60 Teilnehmende dabei, die sich nicht nur über Nachhaltigkeit in den Sessions austauschten, sondern sich auch für zukünftige Projekte und Austauschmöglichkeiten vernetzten.

Barcamp Nachhaltige Zukunft (#BNZ), Freitag, 25. August, 9 bis 16.30 Uhr, Kreishaus Siegburg, Informationen und Anmeldung auf https://nachhaltigezukunft.camp/

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