Pläne für Siegburger Innenstadt Im leer stehenden Kaufhof soll es Theater geben

Siegburg · Der seit Mitte Januar geschlossene Kaufhof ist ein Dauerthema in Siegburg, auch in der Politik. Während die SPD beantragt, das Erdgeschoss für eine Zwischennutzung anzumieten, sehen CDU und Grüne im Obergeschoss eine Interimslösung für die Studiobühne.

Seit Mitte Januar ist die Siegburger Galeria-Filiale geschlossen. Jetzt könnte dort übergangsweise ein Theater öffnen.

Seit Mitte Januar ist die Siegburger Galeria-Filiale geschlossen. Jetzt könnte dort übergangsweise ein Theater öffnen.

Foto: Quadt/Nadine Quadt

Drei Monate sind bald vergangen, seit in der Siegburger Filiale der Galeria Kaufhof das Licht ausgegangen ist. Seither machen sich die Siegburger Gedanken darüber, wie sie die leer stehende Immobilie wiederbeleben können. Die Stadt hat zudem eine Machbarkeitsstudie beauftragt, in der Fachleute analysieren, was überhaupt möglich ist. Und aus der Politik gibt es nun gleich zwei Anträge für eine Zwischennutzung der Verkaufsflächen. Die SPD möchte das Erdgeschoss für drei bis sechs Monate anmieten, um verschiedene Ideen zu testen. Konkreter ist der Ansatz von CDU und Grünen: Sie haben die oberste Etage als geeignete Fläche für eine Interimsbühne des Vereins Theaterschatz ausgemacht.