Rhein-Sieg-Akademie Wettbewerb "Denkt@g" - 13 Kunststudenten reisten nach Berlin

RHEIN-SIEG-KREIS/BERLIN · Eine Ausstellung zu Ehren der jüdischen Familie Heli ist im Rahmen des Wettbewerbs "Denkt@g" präsentiert worden. Die Ausstellung "Gedenk-Räume" ist auf Wanderschaft gegangen: Im November war sie zum Gedenken an das Schicksal der jüdischen Siegburger Familie Heli im Kreishaus eröffnet worden - und hatte, so berichtet die Initiatorin Daniela Limberg von der Galerie Am Rosenhügel in Siegburg, großes Interesse hervorgerufen.

 Kunststudenten der Rhein-Sieg-Akademie für Realistische Bildende Kunst und Design haben Denk-Räume erschaffen.

Kunststudenten der Rhein-Sieg-Akademie für Realistische Bildende Kunst und Design haben Denk-Räume erschaffen.

Foto: Holger Arndt

13 Kunststudenten der Rhein-Sieg-Akademie für Realistische Bildende Kunst und Design in Hennef (RSAK) wurden auf Limbergs Initiative hin von der Konrad-Adenauer-Stiftung nach Berlin eingeladen. Dort präsentierten sie ihre Kunstwerke begleitend zum Jugendwettbewerb gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus "Denkt@g", der von Bundestagspräsident Norbert Lammert eröffnet wurde.

"Wir müssen uns erinnern. Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass so etwas nie wieder vorkommen kann", sagte Lammert vor den Studenten. Deutschland könne es sich nicht erlauben, aus der eigenen Geschichte auszusteigen. Laut Limberg soll die Ausstellung der Kunststudenten aus dem Rhein-Sieg-Kreis auch an anderen Orten in Berlin gezeigt werden.

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