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Wieder Einsatz an Straße Am Bergeracker: Erneuter Brand in Troisdorfer Wohnhaus - Feuerteufel am Werk?

Wieder Einsatz an Straße Am Bergeracker : Erneuter Brand in Troisdorfer Wohnhaus - Feuerteufel am Werk?

Erneut musste die Feuerwehr zu einem Brand an einem Mehrfamilienhaus an der Straße Am Bergeracker in Troisdorf-West ausrücken. Es war der dritte Einsatz innerhalb kurzer Zeit.

Treibt ein Feuerteufel sein Unwesen in Troisdorf? Zum wiederholten Male musste die Feuerwehr zu einem Wohnkomplex an der Straße Am Bergeracker ausrücken, nachdem es dort Meldungen über Brände gab. So auch wieder in der Nacht auf Samstag.

Gegen ein Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden und rückte mit 30 Kräften unter der Leitung von Marcell Eichler zu dem Haus aus. Bei Eintreffen konnte von außen zunächst kein Feuer festgestellt werden. Als ein Trupp das Treppenhaus des fünfgeschossigen Mehrfamilienhauses untersuchte, stellten die Einsatzkräfte aber Brandgeruch wahr. Deshalb wurde parallel zur Erkundung ein Löschangriff vorbereitet.

Im Verlauf des Einsatzes wurden schließlich alle Wohneinheiten, die Tiefgarage und die Gebäuderückseite kontrolliert - einen Brand konnten die Feuerwehrleute aber zunächst nicht ausmachen. Schließlich fanden sie in einem Kellerraum unter der Treppe angebrannte Papierreste an einer Bitumenschweißbahn und einen angebrannten Sack mit Streusalz. Gelöscht werden musste hier jedoch nichts. Alle Kellerräume wurden vorsorglich noch mit der Wärmebildkamera kontrolliert, bevor die Kräfte wieder abziehen konnten.

Bereits Anfang des Monats war die Feuerwehr zu dem Wohnhaus ausgerückt, nachdem dort ein Blumenkübel gebrannt hatte. Aus bisher noch ungeklärter Ursache hatte am Abend des 6. März eine Pflanze in dem Topf Feuer gefangen und die Einsatzkräfte auf den Plan gerufen. Und auch am 12. Februar hatte es neben einem Lastwagen vor dem Gebäude ein kleineres Feuer gegeben.

Wer hinter den Bränden steckt, ist bisher noch unklar. Dass es zum wiederholten Male an der gleichen Adresse zu Einsätzen kam, kann aber wohl eher kein Zufall sein, wie ein Einsatzleiter dem GA sagte.