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Voreifelbahn: Überarbeitung des Fahrplans der RB23

Voreifelbahn : Überarbeitung des Fahrplans der RB23

Der für Dezember geplante Fahrplan der Regionalbahn 23 soll überarbeitet werden. Das teilte Oliver Krauß, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates des Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) aus Alfter, jetzt mit.

Laut Krauß haben Bahn und NVR gemeinsam einen Plan mit angepassten Fahrzeiten erarbeitet. Hintergrund sei der Umstand, dass mit den neuen Zügen vom Typ Coradia Lint der Fahrplan, der ab Dezember gelten sollte und zwei weitere Haltepunkte einbeziehe, zu knapp kalkuliert sei. Wie berichtet, kam es bereits zu Problemen mit den neuen Zügen, da die wenigen Türen zu langsam schließen und die Wendezeiten nicht eingehalten werden können.

Wie Krauß sagt, sehe der neue Entwurf längere Wendezeiten am Bonner Hauptbahnhof vor. Dort solle eine "überschlagende Wende" für mehr Fahrplanstabilität sorgen. Das bedeute, dass der eintreffende Zug nicht die direkt folgende Rückfahrt übernehme, sondern erst die nächste. Deswegen müssten zwei Gleise in Anspruch genommen werden.

"Fahrgäste, die sich darauf eingerichtet haben, dass im Hauptbahnhof die Bahn in Richtung Rheinbach/Euskirchen stets von Gleis 5 abfährt, müssen dann genauer darauf achten, von welchem Bahnsteig der Zug starten wird", sagt Krauß. Zugleich bedauere er, dass nach jetziger Planung einzelne Abfahrtzeiten verschoben werden müssen.