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Stimmen zu den Vorgängen bei der CDU

Stimmen zu den Vorgängen bei der CDU

"Ich gehe davon aus, dass auch die SPD in Bonn ihre Wahlkampfkosten für Oberbürgermeisterin und Rat nicht ohne Spenden finanzieren konnte, wie es auch auf die CDU zutrifft. Wir bleiben bei unserer Auffassung, dass Spenden an politische Parteien nicht unanständig sind."Editha Limbach, CDU-Vize-Parteichefin

"Die Aussage von Fraktionschef Hauser, er habe von den Spenden aus der Zeitung erfahren, ist völlig unglaubwürdig. Über die Spekulationen ist schon vor Monaten durch die Medien berichtet worden. Sollen wir jetzt annehmen, dass Hauser sich für dieses Thema einfach nicht interessierte oder davon ausgehen, dass ihm seine Fraktionskollegen und sein Fraktionsgeschäftsführer ihre Kenntnisse verheimlicht haben?"
Tom Schmidt, Grüne

"Die Liste ist ein kleiner Auszug aus dem Who is Who des CDU-Schreiber''schen Klüngel-Netzwerkes. Die CDU ist mittlerweile eine echte Belastung für die Stadt Bonn."
SPD-Fraktionschef Wilfried Klein

[ Zum Bericht ]

"Für mich ist jetzt völlig klar, dass die Bonner CDU wirklich das Prinzip gewählt hat, Dinge nur dann zuzugeben, wenn sie schon öffentlich sind. Es geht nicht mehr um die Verfehlungen einzelner, sondern die Verhaltensweisen der Bonner CDU sind das Problem an sich."
SPD-Parteichef Ulrich Kelber

"Wir sind überzeugt, dass die Staatsanwaltschaft schon bald die Haltlosigkeit der Vorwürfe feststellen kann. Die CDU kann aus verständlichen Gründen des Vertrauensschutzes und nach gängiger politischer Praxis aller Parteien die Namen der Spender nicht nennen."
Junge Union

"Die Reaktionen aus der Partei? Bei vielen Ärger über die Staatsanwaltschaft, man ist stinkesauer auf Schreiber, hat aber Vertrauen zu Hergarten. Er hat sich nichts zuschulden kommen lassen, glauben die meisten CDU-Mitglieder."
Editha Limbach