Streifzug: Kunst zum Genießen

Was viele Rhöndorfer befürchtet haben, bald wird es wahr: Der Bad Honnefer Stadtteil wird von Juli an ohne eigenen Lebensmittelmarkt sein.

Zwar werden die Betreiber des schließenden Frischemarktes künftig noch von ihrem neuen Königswinterer Geschäft aus einen Lieferservice beispielsweise für ältere Kunden bieten, Fakt ist aber: Rhöndorfer werden künftig nicht mehr mal eben zu Fuß im eigenen Ort die Dinge des täglichen Bedarfs kaufen können.

Und wann der angekündigte Vollsortimenter im Businesspark Einzug hält, das weiß vielleicht der Projektentwickler des ehemaligen Penatengeländes in seinem Büro in Köln, vielleicht steht es aber auch in den Sternen.

Um Lebensmittel ganz anderer Art dreht sich noch vier Tage lang alles in Königswinter. Denn für viele Menschen ist Kunst eine unverzichtbare Zutat zum Leben. Auch wenn Bürgermeister Peter Wirtz in seinem Grußwort zu den zehnten Königswinterer Kunsttagen den Akzent ein wenig anders setzt. Die Kunst sei unnütz, interpretiert er Aussagen von Pablo Picasso und Jean Paul, "aber der Mensch kann auf das Unnütze nicht verzichten".

Wie dem auch sei: Was die Arbeitsgruppe Kultur der Lokalen Agenda 21 und die Gemeinschaft Königswinterer Künstler in Zusammenarbeit mit der Stadt zum Zehnjährigen auf die Beine gestellt haben, kann sich sehen lassen. Also: Genießen Sie es!

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort