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Ärger in Alfter: Vodafone seit 2 Wochen gestört

In zwei Ortsteilen : Vodafone-Empfang in Alfter seit zwei Wochen gestört

Seit zwei Wochen haben Vodafona-Kunden in zwei Alfterer Ortsteilen keinen Handyempfang. Nun hat sich das Unternehmen dazu geäußert.

Kein Anschluss unter dieser Nummer. Bei Menschen aus den Alfterer Ortsteilen Witterschlick und Volmershoven-Heidgen bleibt das Handy derzeit gezwungenermaßen still. Nämlich dann, wenn der Netzbetreiber Vodafone ist oder der Drittanbieter das Netz des Vodafone-Konzerns nutzt.

Zu den Betroffenen gehört Daria Luschinski. Sie berichtet, dass das Problem mit dem Vodafone-Mobilfunk bereits seit zwei Wochen besteht. „Und es ist kein Ende in Sicht“, sagt sie weiter. Wer sich durch das Internetforum von Vodafone klickt, stößt auf weitere verärgerte Kunden. Anrufe kämen nicht oder nur abgehackt durch, schreibt dort ein Kunde. Ein anderer berichtet, dass es erst ab Bonn-Hardtberg wieder ein vernünftiges Netz gebe, und ein weiterer konstatiert: „Homeoffice ohne Telefon ist schon doof.“ 

Widersprüchliche Aussagen

Luschinski weiß von 25 Betroffenen in Witterschlick und Volmershoven-Heidgen. Was sie und die anderen besonders ärgert, ist die Kommunikation mit Vodafone. So sei ihr und auch anderen an der Kundenhotline erklärt worden, dass in ihrer Gegend gar keine Störung vorliege. Dann seien ihnen wiederum widersprüchliche Angaben zu dem Problem gemacht worden, berichtet Luschinski weiter.

Zuerst habe es geheißen, der Fehler betreffe einen Sender auf dem Turm der Witterschlicker Sankt-Lambertus-Kirche, wofür das Ersatzteil nicht lieferbar sei, sagt sie. Dann sei als Grund ein  umgestürzter Sender in Volmershoven angegeben worden, und auf einmal sei nicht mehr klar gewesen,  ob es an einem Sender am Witterschlicker Bahnhof oder an einer Anlage am Konrad-Adenauer-Damm liege.

Keine Alternativen angeboten

„Wir fühlen uns nicht ernst genommen“, konstatiert Luschinski. Sie erläutert, dass ihr Mann und sie gerade ein Haus in Witterschlick renovieren und das Wlan der Schwiegereltern nebenan nutzen könnten. Wenn aber den Kindern auf dem Schulweg oder in der Schule etwas passiere, könne man sie nicht erreichen, außer per E-Mail. Überdies habe längst nicht mehr jeder einen Festnetzanschluss. Auch seien ihnen von Vodafone keine Alternativen angeboten worden, etwa die Übernahme der Kosten, wenn man etwa übergangsweise einen anderen Anbieter nutzen wolle.

Auf Anfrage des General-Anzeigers bestätigt eine Vodafone-Sprecherin, dass es seit Freitag, 23. Oktober, Einschränkungen im Mobilfunknetz gibt und Vodafone-Kunden dieses vorübergehend nicht nutzen können. „Grund für die Störung ist ein Hardwaredefekt an der örtlichen Mobilfunkstation“, so die Sprecherin weiter.

Keine Lösung in Sicht

Allerdings kann Vodafone nach Angaben der Sprecherin aktuell noch keinen Zeitpunkt nennen, wann die Störung behoben sein wird. „Wir unternehmen alles Menschenmögliche, damit die betroffenen Kunden schnellstmöglich wieder das Mobilfunknetz in gewohnter Qualität nutzen können“, heißt es weiter.

In Witterschlick und Volmershoven-Heidgen wird also weiterhin Funkstille herrschen.