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Schön, aber giftig: Blau, blau, blau blüht der Eisenhut

Schön, aber giftig : Blau, blau, blau blüht der Eisenhut

Was da so leuchtend blau auf einer Parzelle im Gielsdorfer Feld blüht, ist sehr giftig.

Was da so leuchtend blau auf einer Parzelle im Gielsdorfer Feld blüht, ist sehr giftig. Der Blaue Eisenhut verursacht Taubheitsgefühle, wenn man ihn berührt.

Nimmt man Teile von ihm ein, kann dies zu Übelkeit und Herzrhythmusstörungen führen. Einer alten Sage aus dem Elsass zufolge vergiftete eine Mutter die Mörder ihrer drei Kinder im Jahre 1814 mit einer Brühe aus gekochten Eisenhutblättern.

Wild wächst der Eisenhut normalerweise in den europäischen Hochgebirgen und in den Hochlagen der Mittelgebirge. In der Homöopathie werden Substanzen des Eisenhuts gegen Entzündungen und Nervenerkrankungen eingesetzt.