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Sankt Matthäus: Chöre aus Alfter und Lüftelberg führten Rossini-Messe auf

Sankt Matthäus : Chöre aus Alfter und Lüftelberg führten Rossini-Messe auf

Gleich zwei Chöre und Solisten sangen in der Alfterer Pfarrkirche Sankt Matthäus die "Petite Messe solennelle" von Gioachino Rossini. Der Alfterer Kirchenchor von Sankt Matthäus und der Lüftelberger Gesangsverein machten ihre Sache in dem mit mehr als 150 Zuhörern gefüllten Gotteshaus sehr gut.

Die "Petite Messe solennelle", die als das bedeutendste Werk der letzten Arbeitsphase von Rossini (1792-1868) gilt, wurde zur Einweihung der Kapelle einer Freundin komponiert, erklärte Pfarrer Rainald Ollig vor dem Konzert. Dieser intime Rahmen des 1864 uraufgeführten Werks erkläre auch dessen Heiterkeit und das fehlende Orchester. Entsprechend wurden die Sängerinnen und Sänger lediglich von Jürgen Glauß am Klavier und Günter Schürmann am Harmonium begleitet.

"Meine Chöre haben sich wieder bei der Aufführung der Messe gesteigert", lobte Engelbert Hennes, der musikalische Leiter des Konzerts, der sowohl den Alfterer Kirchenchor als auch den Gesangsverein Lüftelberg dirigiert. Er zeigte sich nach dem Konzert hochzufrieden.

Die rund 80 Sängerinnen und Sänger der beiden Chöre haben ein gemeinsames Probenwochenende absolviert und noch an einem Sonntag gemeinsam geprobt. Die Solostimmen sangen Gela Birckenstaedt (Sopran), Beate Koepp (Alt) und Rafael Bruck (Bass).